Astronomische Ereignisse im März 2026: Was Sie diesen Monat am Sternenhimmel sehen können
Der März 2026 startet mit einer echten Himmelsshow: einem Blutmond am 2.–3. März. Und das ist erst der Anfang! Im Laufe des Monats erwarten Sie helle Planetenpaarungen, nahe Mondbegegnungen mit Sternen, die März-Tagundnachtgleiche und der Beginn der Galaxiensaison – wenn ferne Galaxien am Abendhimmel leichter zu entdecken sind. Unten finden Sie Ihren vollständigen Guide zu allem, was im März 2026 am Sternenhimmel passiert. Und wenn Sie genaue Zeiten und die Sichtbarkeit Ihres Standorts prüfen möchten, macht es die App Sky Tonight mit einer Echtzeit-Sternenkarte ganz einfach.
Inhalt
- Astronomische Ereignisse im März 2026
- Mondereignisse im März 2026
- Sonnenereignisse im März 2026
- Planetenereignisse im März 2026
- Sternbilder im März 2026
- Meteorschauer im März 2026
- Deep-Sky-Objekte im März 2026
- Kometen im März 2026
- Nachthimmel-Ereignisse im März 2026: Häufig gestellte Fragen
- Wie kann man am besten Objekte am Himmel finden?
- Astronomische Ereignisse im März: Fazit
Astronomische Ereignisse im März 2026
Hier ist die vollständige Liste der astronomischen Ereignisse im März 2026. Die spannendsten und bemerkenswertesten sind mit einem 🌟 markiert, damit Sie sie auf einen Blick erkennen. Die Links führen Sie zu eigenen Artikeln, in denen jedes Ereignis ausführlicher erklärt wird.
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2. März:
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3. März:
Vollmond. 🌟
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6. März:
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7. März:
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8. März:
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10. März:
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11. März:
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12. März:
Maximum des Meteorstroms Xi Herculiden (2 Meteore/Stunde).
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14. März:
Maximum des Meteorstroms Gamma Normiden (6 Meteore/Stunde).
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15. März:
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17. März:
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18. März:
Maximum des Meteorstroms Eta Virginiden (2 Meteore/Stunde);
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19. März:
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20. März:
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22. März:
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23. März:
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25. März:
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26. März:
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27. März:
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28. März:
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29. März:
Bitte beachten Sie, dass alle Daten in GMT angegeben sind. Je nach Zeitzone können einige Ereignisse auf ein anderes Datum fallen. Um das genaue Datum für Ihren Standort zu prüfen, nutzen Sie den Kalender in Sky Tonight.
Top 5 Himmelsereignisse im März: die besten astronomischen Highlights dieses Monats
Der März 2026 ist voller Highlights, aber diese fünf Ereignisse sollten Sie auf keinen Fall verpassen:
- Voller Blutmond am 3. März: Der Vollmond im März bringt einen spektakulären Bonus – eine totale Mondfinsternis. Während der Totalität wird der Mond tief rötlich leuchten – ein atemberaubender Anblick, sichtbar in den USA, Kanada, Neuseeland, Australien und Asien. Leider gehen Deutschland, Österreich und die Schweiz bei diesem Blutmond leer aus.
- Venus nahe Saturn am 8. März: Zwei helle Planeten erscheinen am Abendhimmel außergewöhnlich nah beieinander – getrennt durch etwa die Breite eines Zeigefingers bei ausgestrecktem Arm. Da das Paar nach Sonnenuntergang tief und nahe an der Sonne steht, kann es in heller Dämmerung schwer zu sehen sein.
- Merkur und Mars nahe dem Mond am 17. März: Zwei Planeten treffen auf die schmale Mondsichel und bilden ein malerisches Trio am Himmel. Die Gruppe geht jedoch kurz vor Sonnenaufgang auf und bleibt nahe an der Sonne, wodurch die Beobachtung an vielen Orten schwierig ist.
- Plejaden nahe dem Mond am 23. März: Einer der hellsten und bekanntesten Sternhaufen leuchtet nahe beim Mond. Beobachter in den nördlichen Teilen der USA, Kanadas, Grönlands, Japans, Koreas und Nordchinas sehen außerdem, wie der Mond die Plejaden bedeckt.
- Heller Stern Regulus nahe dem Mond am 29. März: Der Mond zieht nahe an Regulus vorbei, dem hellen „Herz“ des Sternbilds Löwe. In Europa (inklusive Deutschland, Österreich und der Schweiz) sowie in Teilen Asiens und Afrikas können Beobachter die Bedeckung des auffälligen Sterns durch den Mond beobachten.
Weitere bemerkenswerte Astronomie-Ereignisse im März 2026
- 13. März – Entdeckung des Uranus: An diesem Tag entdeckte der britische Astronom William Herschel vor 245 Jahren Uranus. Seitdem haben wir viel über diesen fernen Eisriesen gelernt. Lesen Sie unseren Artikel mit spannenden Fakten über Uranus.
- 20. März – März-Tagundnachtgleiche: Dieses Datum markiert den Beginn des astronomischen Frühlings auf der Nordhalbkugel und des Herbstes auf der Südhalbkugel. Sie haben sicher schon gehört, dass an diesem Tag Tag und Nacht exakt gleich lang sind – das stimmt jedoch nicht ganz; unsere Infografik erklärt, warum.
- 20. März – Internationaler Astrologietag: In der Astrologie markiert die Tagundnachtgleiche den Eintritt der Sonne in den Widder und den Beginn des tropischen Tierkreises. Deshalb gilt sie Astrologen als symbolisches Neujahr – und wird als Internationaler Astrologietag gefeiert. Astronomie und Astrologie werden oft verwechselt – wenn Ihnen das schon einmal passiert ist, ist das eine gute Gelegenheit, den Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie nachzulesen.
- 21. März – Messier-Marathon: Rund um den Neumond im März versuchen Beobachter, alle 110 Messier-Objekte in einer einzigen Nacht zu sehen. Das klingt ambitioniert – und ist es auch. Wenn Sie bereit sind für mehrere Stunden konzentrierter Himmelsbeobachtung (und möglicherweise kalte Finger), hilft Ihnen unser Messier-Marathon-Guide bei der Vorbereitung.
- 28. März – Earth Hour: Während der Earth Hour (Stunde der Erde) schalten Menschen weltweit für eine Stunde das Licht aus als symbolische Unterstützung für den Planeten. Erfahren Sie mehr über die Earth-Hour-Initiative und wie Sie mitmachen können.
Mondereignisse im März 2026
Der März 2026 ist vollgepackt mit Mondereignissen und bietet Himmelsbeobachtern eine totale Mondfinsternis sowie enge Begegnungen mit hellen Himmelsobjekten. Hier ist ein Guide zu den wichtigsten Mond-Highlights des Monats.
Mondphasen im März 2026

Hier sind die exakten Daten und Zeiten der wichtigsten Mondphasen im März 2026:
- Vollmond: 3. März, 12:38 Uhr MEZ (11:38 Uhr GMT)
- Letztes Viertel: 11. März, 10:39 Uhr MEZ (09:39 Uhr GMT)
- Neumond: 19. März, 02:23 Uhr MEZ (01:23 Uhr GMT)
- Erstes Viertel: 25. März, 20:18 MEZ (19:18 Uhr GMT)
Tagesaktuelle Mondphasen sowie genaue Mondaufgangs- und -untergangszeiten finden Sie im Mondkalender auf unserer Website.
Voller Blutmond am 3. März

Am 3. März erreicht der Vollmond – traditionell als Wurmmond bekannt – seinen Höhepunkt. Der Name bezieht sich auf die Jahreszeit, in der der Boden in vielen Regionen der Nordhalbkugel zu tauen beginnt und Regenwürmer wieder erscheinen.
Dieses Jahr kommt der März-Vollmond mit einem spektakulären Bonus: einer totalen Mondfinsternis, oft Blutmond genannt, weil die Mondscheibe während der Totalität einen rötlichen Farbton annimmt. Es wird die einzige totale Mondfinsternis des Jahres 2026 und die letzte bis 2028 sein – damit gehört sie zu den bemerkenswertesten Himmelsereignissen des Jahres. Exakte Lokalzeiten, detaillierte Beobachtungsphasen und eine Sichtbarkeitskarte finden Sie in unserem vollständigen Guide zur totalen Mondfinsternis 2026.
Mehr erfahren: Vollmond im März 2026; Blutmond 2026
Zwei Planeten nahe dem Mond am 17. März

Am 17. März zieht eine dünne Mondsichel zunächst an Merkur vorbei und kommt dann nahe an Mars heran, sodass zwei Planeten beim Mond am Morgenhimmel vor der Dämmerung stehen. Allerdings gehen alle drei Objekte kurz vor Sonnenaufgang auf, weshalb die Beobachtungsbedingungen an den meisten Orten schwierig sind, da der Himmel bereits heller wird. Beobachter auf der Südhalbkugel haben bessere Chancen, da die Gruppe etwas höher über dem Horizont steht.
Wenn Sie das charakteristische „traurige Gesicht“-Muster beobachten möchten, sollten Sie es einen Tag früher, am 16. März, versuchen: Dann ist der Abstand zwischen Mond und den beiden Planeten etwas größer – ungefähr die Breite einer geballten Faust bei ausgestrecktem Arm – und die Form ist leichter zu erkennen. Am 17. März rückt der Mond näher an die Planeten heran und erscheint als noch dünnere Sichel, die zwischen ihnen am Himmel sitzt.
⚠️Sicherheitshinweis: Dieses Ereignis findet nahe der Sonne am Himmel statt. Verwenden Sie ein Fernglas oder ein Teleskop nur vor Sonnenaufgang und beenden Sie die Nutzung der Optik, sobald die Sonne aufgegangen ist. Richten Sie optische Geräte niemals in Richtung Sonne, da selbst kurze Exposition dauerhafte Augenschäden verursachen kann.
Plejaden nahe dem Mond am 23. März

Am 23. März zieht der zu 23 % beleuchtete Mond nahe an den Plejaden vorbei. Die Mondsichel wird den Sternhaufen nicht überstrahlen, sodass beide Objekte bei klarem Himmel mit bloßem Auge sichtbar sein sollten. In Nordostasien und in hohen nördlichen Breiten – darunter Japan, Korea, Nordchina und Russland sowie nördliche Teile der USA, Kanadas und Grönlands – sehen Beobachter eine Bedeckung, wenn der Mond vor den Plejaden vorbeizieht.
Mehr erfahren: Plejaden, einer der hellsten Sternhaufen
Heller Stern nahe dem Mond am 29. März

Am 29. März leuchtet der zu 89 % beleuchtete Mond nahe bei Regulus (1,4 mag) am Abendhimmel, getrennt durch weniger als die Breite Ihres kleinen Fingers bei ausgestrecktem Arm. Suchen Sie das Paar kurz nach Sonnenuntergang. In Teilen Asiens, Afrikas, Europas und Westrusslands sehen Himmelsbeobachter außerdem eine Regulusbedeckung, wenn der Mond vor dem hellen Stern vorbeizieht. Während der Bedeckung „ersetzt“ der Mond Regulus an der Basis der Sichel – dem Asterismus in Form eines umgedrehten Fragezeichens, der den Kopf des Löwen nachzeichnet. Mit einem Fernglas oder einem kleinen Teleskop können Sie beobachten, wie Regulus plötzlich hinter dem Mondrand verschwindet und später wieder auftaucht.
Mehr erfahren: Regulus, der hellste Stern im Löwen
Sonnenereignisse im März 2026
Im März 2026 formt die Sonne unsere Himmel ganz leise neu. Die März-Tagundnachtgleiche markiert den Wechsel der Jahreszeiten, und die geomagnetische Aktivität macht diesen Monat zu einem der besten Monate, um Polarlichter zu sehen.
Tagundnachtgleiche am 20. März: erster Frühlingstag oder Herbstbeginn
Die März-Tagundnachtgleiche 2026 findet am 20. März um 15:46 Uhr MEZ (14:46 Uhr GMT) statt und markiert den Moment, in dem keine der Erdhalbkugeln zur Sonne hin oder von ihr weg geneigt ist. Auf der Nordhalbkugel markiert er den ersten Frühlingstag, der längere Tage und wärmeres Wetter bringt. Auf der Südhalbkugel hingegen markiert er den Herbstanfang, da die Tage allmählich kürzer werden.
Wussten Sie übrigens, dass zur Tagundnachtgleiche Tag und Nacht nicht genau gleich lang sind? Weitere interessante Fakten zur Tagundnachtgleiche im März finden Sie in unserer bunten Infografik.

Beste Zeit für Polarlichter: Nordlichter & Südlichter im März

Auch wenn Polarlichter schwer vorherzusagen sind, ist der März statistisch einer der geomagnetisch aktivsten Monate, mit einer höheren durchschnittlichen Chance auf Polarlichter; der Oktober folgt an zweiter Stelle. Dies hängt mit dem Tagundnachtgleicheffekt zusammen – wenn die magnetischen Pole der Erde genau im richtigen Winkel stehen, kann mehr Sonnenwind durchdringen, was zu stärkeren Polarlichtern führt.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Bz-Komponente, die Nord-Süd-Richtung des Magnetfeldes der Sonne. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Bz-Komponente während der Tagundnachtgleichen am stärksten schwankt, was bedeutet, dass geomagnetische Stürme häufiger auftreten.
Mehr erfahren: Sonne und ihr Aktivitätszyklus; Guide zur Sichtbarkeit von Nord- und Südlichtern
Planetenereignisse im März 2026
Im Laufe des März verändert sich die Planetensichtbarkeit deutlich: Einige Planeten verschwinden, andere werden besser sichtbar, und Venus trifft Saturn in einer engen Abendbegegnung. Schauen wir, was Sie diesen Monat am Himmel erwartet.
Planetensichtbarkeit im März 2026: Nordhalbkugel

- Merkur (Fische, Wassermann; Helligkeit von 2,6 bis 0,3 mag): Zu Monatsbeginn steht Merkur ungünstig, da er sich der Sonne nähert. Mitte März beginnt er, sich zu entfernen, und wird am Morgenhimmel sichtbar. Gegen Monatsende können Sie ihn etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang tief über dem Horizont entdecken.
- Venus (Wassermann, Fische, Widder; −3,8 mag): Venus entfernt sich allmählich von der Sonne und bleibt länger am Abendhimmel sichtbar. Ende März ist sie fast zwei Stunden nach Sonnenuntergang noch sichtbar.
- Mars (Wassermann; 1,1 mag): Mars geht nahezu gleichzeitig mit der Sonne auf und ist den ganzen Monat über schwer zu beobachten.
- Jupiter (Zwillinge; Helligkeit von −2,4 bis −2,2 mag): Jupiter dominiert weiterhin den Nachthimmel, leuchtet sehr hell und steht bereits am Abend hoch über dem Horizont.
- Saturn (Fische; Helligkeit von 1,1 bis 0,9 mag): Anfang des Monats ist Saturn noch ein paar Stunden nach Sonnenuntergang sichtbar. Er nähert sich jedoch schnell der Sonne und verschwindet bis Ende März aus dem Blickfeld.
- Uranus (Stier; 5,7 mag): Unter dunklem Himmel ist Uranus kurz nach Sonnenuntergang recht hoch über dem Horizont sichtbar.
- Neptun (Fische; 7,9 mag): Neptun ist Anfang des Monats kurz am Abendhimmel zu sehen, nähert sich dann der Sonne und wird bis Ende März unbeobachtbar.
Planetensichtbarkeit im März 2026: Südhalbkugel

- Merkur (Fische, Wassermann; Helligkeit von 2,6 bis 0,3 mag): Merkur ist zunächst nur schwer sichtbar, da er sich der Sonne nähert. Mitte März beginnt er, sich zu entfernen, und wird am Morgenhimmel leichter zu sehen. Gegen Monatsende erscheint er in dunklerer Morgendämmerung bis zu zwei Stunden vor Sonnenaufgang.
- Venus (Wassermann, Fische, Widder; −3,8 mag): Venus bleibt am Abendhimmel und ist den ganzen Monat über etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang sichtbar.
- Mars (Wassermann; 1,1 mag): Mars entfernt sich langsam von der Sonne und wird am Morgenhimmel etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang sichtbar.
- Jupiter (Zwillinge; Helligkeit von −2,4 bis −2,2 mag): Jupiter bleibt der hellste Planet am Abendhimmel und erreicht seinen höchsten Punkt kurz nach Sonnenuntergang.
- Saturn (Fische; Helligkeit von 1,1 bis 0,9 mag): Saturn ist Anfang des Monats etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang sichtbar, nähert sich dann aber schnell der Sonne und verschwindet bis Ende März.
- Uranus (Stier; 5,7 mag): Uranus kann bis zu drei Stunden nach Sonnenuntergang beobachtet werden, bleibt jedoch relativ tief über dem Horizont.
- Neptun (Fische; 7,9 mag): Neptun ist Anfang März kurz am Abendhimmel sichtbar, verblasst aber bis Monatsende im Sonnenlicht.
Venus nahe Saturn am 8. März

Am 8. März erscheinen Venus und Saturn nach Sonnenuntergang tief über dem westlichen Horizont nahe beieinander. Die beiden Planeten sind etwa durch die Breite eines Zeigefingers bei ausgestrecktem Arm getrennt. Beide sind mit bloßem Auge sichtbar, wodurch diese Konjunktion ein lohnender Anblick für Beobachter am Abendhimmel ist.
⚠️Sicherheitshinweis: Da die Planeten nahe der Sonne am Himmel stehen, stellen Sie sicher, dass die Sonne vollständig untergegangen ist, bevor Sie beobachten. Richten Sie das Fernglas oder Teleskop niemals in Richtung Sonne, da dies schwere Augenschäden verursachen kann.
Mehr erfahren: Planetenkonjunktionen: wann man zwei Planeten nahe beieinander sieht
Sternbilder im März 2026
Sind Sie sich nicht sicher, nach welchen Sternbildern Sie im März suchen sollen? Ihr Blick hängt davon ab, wo Sie leben – hier ist ein kurzer Guide für beide Hemisphären.
Sternbilder im März auf der Nordhalbkugel

Im März können Beobachter auf der Nordhalbkugel Krebs, Kleiner Hund und das lichtschwache, aber interessante Sternbild Luchs sehen. Einige südliche Sternbilder bleiben zwar tief am Horizont, können aber von mittleren nördlichen Breiten aus unter guten Bedingungen teilweise sichtbar sein.
Mehr erfahren: Sternbilder im März
Sternbilder im März auf der Südhalbkugel

Auf der Südhalbkugel bietet der März hervorragende Ansichten von Schiffskiel, Achterdeck, Schiffskompass, Segel und Fliegender Fisch. Diese Sternbilder steigen hoch am Himmel und sind am besten von südlichen Breiten aus zu sehen. Beobachter finden außerdem Krebs und Kleiner Hund näher am nördlichen Horizont.
Mehr erfahren: Sternbilder im März
Meteorschauer im März 2026
Der März ist ein relativ ruhiger Monat für Meteore. Keine großen Meteorströme erreichen diesen Monat ihr Maximum, aber mehrere kleinere zeigen ihr Maximum und können unter dunklem, klarem Himmel ein paar Meteore pro Stunde liefern.
- Xi Herculiden haben ihr Maximum am 12. März, nur einen Tag nach dem letzten Viertel des Mondes. Da der Mond spät aufgeht, sind die Bedingungen recht günstig, auch wenn der Strom selbst bescheiden ist (etwa 2 Meteore pro Stunde). Am besten sichtbar von der Nordhalbkugel aus.
- Gamma Normiden erreichen ihr Maximum am 14. März, wenn der Mond eine zu 20 % beleuchtete abnehmende Sichel ist. Der dunklere Himmel hilft, vor allem auf der Südhalbkugel, wo der Strom am besten steht. Im Maximum sind bis zu 6 Meteore pro Stunde möglich.
- Eta Virginiden erreichen ihr Maximum am 18. März, einen Tag vor Neumond – perfekte dunkle Bedingungen. Der Strom ist jedoch schwach (etwa 2 Meteore pro Stunde) und begünstigt Beobachter auf der Nordhalbkugel.
Mehr erfahren: Meteorstrom-Kalender: März–Juni 2026
Deep-Sky-Objekte im März 2026
Der März markiert auf der Nordhalbkugel den Beginn der Galaxiensaison. Zu dieser Jahreszeit zeigt der Abendhimmel von der hellen Milchstraßenebene weg, wodurch wir klarere Blicke auf ferne Galaxien in Sternbildern wie Löwe, Jungfrau und Großer Bär bekommen.
- Einsteigerfreundlich: Der Bienenstockhaufen (M44) ist hell und selbst im Fernglas leicht zu finden, während Bodes Galaxie (M81) unter dunklem Himmel ein lohnendes erstes Galaxienziel für kleine Teleskope ist.
- Anspruchsvollere Ziele: Die Spiralgalaxie NGC 2903 im Löwen zeigt Struktur in mittleren Teleskopen, und der Eulennebel (M97) erfordert ruhige Bedingungen und sorgfältige Beobachtung, um seine feinen Details zu erkennen.
- Ideal für Astrofotografie: Das Galaxienpaar M81 und M82 ergibt eine beeindruckende Komposition im selben Gesichtsfeld, und längere Belichtungen von NGC 2903 können ihre zarten Spiralarmen hervorheben.
Mehr erfahren: Guide zu den Deep-Sky-Objekten im März
Messier-Marathon am 20.–21. März
Rund um den Neumond im März stellen sich Sternfreunde einer der ambitioniertesten Beobachtungs-Challenges des Jahres – dem Messier-Marathon. Ziel ist es, in einer einzigen Nacht so viele der 110 Messier-Objekte wie möglich zu sehen. Da viele Galaxien, Nebel und Sternhaufen im März besonders gut sichtbar sind, ist dieser Monat das ideale Zeitfenster für den Versuch.
Im Jahr 2026 fallen die günstigsten Nächte auf Freitag, den 20. März, und Samstag, den 21. März, direkt nach dem Neumond am 19. März – das sorgt für einen dunklen Himmel. Gute Planung, ein freier Horizont und Ausdauer sind entscheidend, aber selbst ein kleiner Teil der Liste macht die Nacht unter den Sternen lohnenswert. Verpasst? Der nächste Neumond ist nur einen Monat später – am 17. April – und bietet ein weiteres Wochenendfenster für die Challenge am Freitag, 17. April, und Samstag, 18. April 2026.
Mehr erfahren: Messier-Marathon-Planer
Kometen im März 2026
Der März 2026 ist ein Monat für geduldige Kometenjäger. Keine hellen Kometen fürs bloße Auge sind garantiert, aber mehrere teleskopische Ziele lohnen sich – besonders, da einige davon merklich heller werden könnten.
- C/2024 E1 (Wierzchos) wird allmählich schwächer. Er startet den Monat nahe 9 mag und dimmt weiter, während er sich von der Erde entfernt. Der Komet ist von beiden Hemisphären aus sichtbar: Auf der Nordhalbkugel steht er etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang sehr tief über dem südwestlichen Horizont (am besten von Breiten um 42° N und weiter südlich), während er auf der Südhalbkugel nach der Dämmerung höher am südwestlichen Himmel steht.
- C/2025 R3 (PanSTARRS) beginnt den März bei etwa 11 mag und könnte bis Monatsende auf etwa 7 mag heller werden – damit wäre er unter dunklem Himmel möglicherweise im Fernglas erreichbar. Am besten steht er für Beobachter auf der Nordhalbkugel.
- Ein unsicheres, aber spannendes Objekt ist C/2026 A1 (MAPS). Mitte März bleibt er lichtschwach (um 13 mag) und erfordert mittlere bis große Teleskope. Später im Monat dürfte er heller werden, und einige Prognosen deuten darauf hin, dass er bei guter Entwicklung in Richtung Fernglassichtbarkeit (um 5 mag) kommen könnte. Als Sonnenstreifer ist seine zukünftige Helligkeit jedoch besonders schwer vorherzusagen.
- Schließlich erreicht 88P/Howell am 18. März 2026 das Perihel. Er dürfte mit einer Helligkeit von 11 mag leuchten und ist am besten in südlichen Breiten am frühen Morgenhimmel, tief über dem östlichen Horizont, zu beobachten. Bei dieser Helligkeit ist er ein Teleskopobjekt und wird voraussichtlich ein mittelgroßes Teleskop benötigen.
Wie immer sind Helligkeitsprognosen für Kometen mit großen Unsicherheiten verbunden – besonders bei Sonnenstreifern oder dynamisch veränderlichen Kometen; daher kann das tatsächliche Erscheinungsbild von den Vorhersagen abweichen.
Mehr erfahren: Kommende Kometen 2026: aktuelle News
Nachthimmel-Ereignisse im März 2026: Häufig gestellte Fragen
Was ist das größte Himmelsereignis im März 2026?
Das Highlight des Monats ist die totale Mondfinsternis am 3. März – die einzige totale Mondfinsternis 2026 und die letzte bis 2028. Exakte Lokalzeiten, detaillierte Beobachtungsphasen und eine Sichtbarkeitskarte finden Sie in unserem vollständigen Guide zur totalen Mondfinsternis 2026.
Welche Planeten sind im März 2026 sichtbar?
Jupiter bleibt am Abendhimmel hell und leicht zu sehen. Venus wird nach Sonnenuntergang zunehmend besser sichtbar, während Merkur und Mars gegen Monatsende vor allem morgens sichtbar sind. Saturn und Neptun wandern bis Ende März in den Sonnenglanz und werden dabei unbeobachtbar.
Gibt es Meteorschauer im März 2026?
Ja, aber es sind nur kleinere. Die Gamma-Normiden, Xi Herculiden und Eta-Virginiden erreichen diesen Monat ihr Maximum und liefern unter dunklem Himmel nur wenige Meteore pro Stunde. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel über die Meteorströme von März bis Juni.
Wann ist der Himmel im März 2026 am dunkelsten?
Die dunkelsten Nächte fallen rund um den Neumond am 19. März. Der Zeitraum von etwa 17. bis 22. März bietet die besten Bedingungen für Deep-Sky-Beobachtung und Astrofotografie. Prüfen Sie bei der Planung den Mondkalender.
Gibt es einen Messier-Marathon im März 2026?
Ja. Die besten Nächte für den Messier-Marathon sind 20.–21. März, kurz nach dem Neumond im März – mit dunklem Himmel für die Challenge. Planen Sie im Voraus mit unserem Messier-Marathon-Guide und finden Sie alle 110 Messier-Objekte in einer Nacht!
Sind im März 2026 helle Kometen sichtbar?
Fürs bloße Auge werden im März 2026 keine hellen Kometen erwartet. Dennoch sind mehrere teleskopische Kometen interessant. C/2025 R3 (PanSTARRS) könnte im Laufe des Monats deutlich heller werden, während C/2024 E1 (Wierzchos) allmählich verblasst. C/2026 A1 (MAPS) bleibt lichtschwach, könnte aber später in der Saison heller werden; seine Entwicklung ist jedoch unsicher. Der Komet 88P/Howell erreicht am 18. März das Perihel, bleibt aber ein Teleskopziel. Mehr dazu in unserem Artikel mit dem Kometen-Zeitplan & Beobachtungstipps.
Wie kann man am besten Objekte am Himmel finden?
Die beste Hilfe zur Beobachtung des Nachthimmels ist die mobile App Sky Tonight:
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Astronomische Ereignisse im März: Fazit
Der März 2026 gehört zu den spannendsten Monaten des Jahres für Himmelsbeobachter. Das herausragende Ereignis ist die totale Mondfinsternis am 3. März, aber der Monat bietet auch elegante Planetenpaarungen, den saisonalen Wechsel der März-Tagundnachtgleiche und dunkle Nächte, perfekt für die Galaxienjagd. Markieren Sie die Termine, stellen Sie Erinnerungen ein und schauen Sie regelmäßig nach oben – denn einige der schönsten Ereignisse passieren in nur wenigen Stunden. Für personalisierte Beobachtungszeiten und Sichtbarkeit an Ihrem genauen Standort nutzen Sie die App Sky Tonight und verpassen Sie kein Himmelsereignis mehr.

