Wie können Sie Saturn heute sehen? Vollständiger Saturn-Guide
Der Gasriese Saturn ist wohl der bekannteste Planet des Sonnensystems – dank seiner beeindruckenden Ringe, schnellen Winde, ungewöhnlichen Stürme und Hunderte von Monden. Möchten Sie wissen, wo sich Saturn heute befindet oder wie er von der Erde aus aussieht? Hier erfahren Sie, wie Sie Saturn am Himmel finden und wann er von Ihrem Standort aus sichtbar ist. Oder laden Sie die kostenlose Sky Tonight App herunter, um Saturn genauer zu erkunden.
Inhalt
- Wie sieht Saturn von der Erde aus?
- Wann können Sie Saturn von der Erde aus sehen?
- Kommende Ereignisse mit Saturn
- Wie finde ich Saturn?
- Saturn – Fakten zum Planeten
- Wie groß ist der Saturn?
- Umlaufbahn und Rotation des Saturns
- Saturn Entfernung zur Sonne & Erde
- Woraus besteht der Saturn?
- Saturn Monde
- Saturn Ringe
- Gab es Missionen zum Saturn?
- Wussten Sie schon?
- Planet Saturn: Steckbrief
Wie sieht Saturn von der Erde aus?
Saturn ist der am weitesten entfernte der fünf Planeten, die mit bloßem Auge sichtbar sind. Er leuchtet wie ein mäßig heller gelblicher „Stern“. Mit einem normalen Fernglas sehen Sie den Planeten als goldfarbenes Oval. Durch ein Teleskop erscheint Saturn als kleine goldene Scheibe mit Ringen, und möglicherweise können Sie auch einige seiner Monde erkennen.

Wann können Sie Saturn von der Erde aus sehen?
Saturn-Sichtbarkeit nach Monat:
| Monat | Wann / wo beobachten | Sternbild | Sichtbarkeit |
|---|---|---|---|
| September 2026 | Während des größten Teils der Nacht sichtbar; geht am Abend im Osten auf und erreicht nach Mitternacht seinen höchsten Punkt | Fische, Walfisch | 🟢 Ausgezeichnet |
| Oktober 2026 | Die ganze Nacht sichtbar; geht etwa bei Sonnenuntergang im Osten auf, erreicht gegen Mitternacht seinen höchsten Punkt und geht bei Sonnenaufgang im Westen unter | Walfisch | 🟢 Am besten |
| November 2026 | Vom Abend bis nach Mitternacht sichtbar; erreicht seinen höchsten Punkt vor Mitternacht und bewegt sich danach in Richtung westlicher Horizont | Walfisch | 🟢 Sehr gut |
| Dezember 2026 | Am Abend und um Mitternacht sichtbar; erreicht seinen höchsten Punkt am frühen Abend und bewegt sich danach westwärts | Walfisch | 🟢 Gut |
| Januar 2027 | Am Abend sichtbar; erreicht seinen höchsten Punkt etwa bei oder kurz nach Sonnenuntergang und bewegt sich anschließend in Richtung westlicher Horizont | Walfisch | 🟢 Gut |
| Februar 2027 | Am frühen Abend tief am westlichen Himmel sichtbar; geht einige Stunden nach Sonnenuntergang unter | Walfisch | 🟡 Mittel |
| März 2027 | Sehr tief über dem westlichen Horizont nach Sonnenuntergang; verschwindet bald im Sonnenlicht | Fische | 🔴 Schlecht |
| April 2027 | Zu nahe an der Sonne und nicht zur Beobachtung empfohlen | Fische | ⚫ Nicht sichtbar |
Am 4. Oktober 2026 erreicht Saturn seine Opposition. Das bedeutet, dass er der Sonne am Himmel gegenübersteht und daher die ganze Nacht lang sichtbar ist. Um diese Zeit erreicht er seine größte Helligkeit (etwa 0,3 mag) und erscheint auch am größten (etwa 19,7″ Winkeldurchmesser). Nach der Opposition bleibt Saturn für den Rest des Jahres 2026 am Abendhimmel leicht sichtbar und verschwindet schließlich im März 2027 im Licht der untergehenden Sonne.
Rückläufige Bewegung: Vom 27. Juli bis 11. Dezember befindet sich Saturn in rückläufiger Bewegung und scheint sich vor dem Hintergrund der Sterne „rückwärts“ zu bewegen.
👉 Um Saturn an Ihrem Himmel zu finden, verwenden Sie die interaktive Sky Tonight App.
Kommende Ereignisse mit Saturn
Hier finden Sie die kommenden astronomischen Ereignisse rund um Saturn. Weitere astronomische Ereignisse finden Sie im Kalender von Sky Tonight: Öffnen Sie einfach die App und tippen Sie unten auf das Kalendersymbol, um die Himmelsereignisse für jeden Tag einzusehen.
20.–24. September 2026: Saturn, Neptun und Algenib bilden ein gleichschenkliges Dreieck

Haben Sie ein Fernglas oder ein Teleskop? Richten Sie es zwischen dem 20. und dem 24. September auf Saturn, Neptun und Algenib. Die drei Objekte bilden am Nachthimmel ein langes, schmales, nahezu gleichschenkliges Dreieck, wobei Algenib etwa 15° von beiden Planeten entfernt liegt.
Saturn (0,4 mag) steht nahe seiner maximalen Helligkeit und ist ohne optische Hilfsmittel leicht zu sehen. Algenib (2,8 mag), der vierthellste Stern im Pegasus, ist unter klarem, dunklem Himmel ebenfalls mit bloßem Auge sichtbar. Neptun (7,7 mag) ist das schwierigste Objekt. Mit einem Fernglas erscheint er als schwacher sternähnlicher Punkt, doch Sie benötigen eine Astronomie-App, um ihn von den umgebenden Sternen zu unterscheiden.

Falls Ihnen das nicht wie ein spektakuläres astronomisches Ereignis vorkommt, lohnt es sich, einen Moment lang die Geometrie zu betrachten. Saturn und Neptun sind Milliarden Kilometer voneinander entfernt, während Algenib Hunderte Lichtjahre hinter ihnen liegt. Diese drei Objekte haben keinerlei physische Verbindung zueinander und scheinen dennoch für einige Nächte eine der einfachsten und ältesten Formen der Menschheitsgeschichte zu bilden: ein gleichschenkliges Dreieck. Es ist nur ein Effekt der Perspektive – aber ein wunderschöner.
Für die praktisch beste Beobachtung eignet sich die Nacht vom 20. auf den 21. September. Das Dreieck ist dann zwar etwas weniger symmetrisch als später in der Woche, dafür ist der Mond schwächer und deutlich weiter entfernt. Bis zur Nacht vom 24. auf den 25. September hat sich der hellere Mond so weit angenähert, dass sein Licht den lichtschwachen Neptun überstrahlt. Sie können warten, bis der Mond gegen 4–5 Uhr morgens untergeht – abhängig von Ihrem Standort –, allerdings steht das Dreieck dann bereits tiefer am westlichen Himmel.
Das Trio geht am Abend im Osten auf, erreicht ungefähr um Mitternacht seinen höchsten Punkt und bewegt sich vor Sonnenaufgang in Richtung des westlichen Horizonts.
Am 27.–28. September kommt die Form einem perfekten gleichschenkligen Dreieck am nächsten. Der Mond – kurz nach seiner Vollmondphase – leuchtet dann jedoch in der Nähe. Die geringe Verbesserung der Symmetrie ist zwar in einer Astronomie-App erkennbar, mit bloßem Auge jedoch kaum wahrnehmbar. Daher ist der 20.–21. September der bessere Zeitpunkt für die Beobachtung des Dreiecks.
| Stadt | Zeitzone | Datum | Beobachtung beginnt | Beste Zeit | Beobachtung endet | Saturn-Höhe | Neptun-Höhe | Algenib-Höhe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Berlin, Deutschland | MESZ (UTC+2) | 20.–21. Sept. | 21:08 | 04:53 | 04:53 | 28° | 21° | 34° |
| Hamburg, Deutschland | MESZ (UTC+2) | 20.–21. Sept. | 21:25 | 05:03 | 05:03 | 28° | 21° | 34° |
| München, Deutschland | MESZ (UTC+2) | 20.–21. Sept. | 21:02 | 05:12 | 05:12 | 29° | 22° | 34° |
| Wien, Österreich | MESZ (UTC+2) | 20.–21. Sept. | 20:43 | 04:53 | 04:53 | 29° | 22° | 34° |
| Graz, Österreich | MESZ (UTC+2) | 20.–21. Sept. | 20:44 | 04:59 | 04:59 | 29° | 22° | 34° |
| Salzburg, Österreich | MESZ (UTC+2) | 20.–21. Sept. | 20:55 | 05:07 | 05:07 | 29° | 22° | 34° |
| Zürich, Schweiz | MESZ (UTC+2) | 20.–21. Sept. | 21:12 | 05:26 | 05:26 | 29° | 22° | 34° |
| Genf, Schweiz | MESZ (UTC+2) | 20.–21. Sept. | 21:19 | 05:39 | 05:39 | 29° | 22° | 33° |
| Basel, Schweiz | MESZ (UTC+2) | 20.–21. Sept. | 21:17 | 05:30 | 05:30 | 29° | 22° | 34° |
- Beobachtung beginnt: Alle drei Objekte stehen mindestens 10° über dem Horizont und die Sonne mindestens 18° darunter.
- Beste Zeit: Der Unterschied zwischen den Abständen Algenib–Saturn und Algenib–Neptun ist minimal.
- Beobachtung endet: Die astronomische Morgendämmerung beginnt oder eines der Objekte sinkt unter 10°.
- Höhenangaben beziehen sich auf die „beste Zeit“.
25.–27. September 2026: Vollmond, Saturn, Markab und Algenib bilden einen Diamanten

Blicken Sie in der Nacht vom 25. auf den 26. oder vom 26. auf den 27. September – abhängig von Ihrem Standort – nach Einbruch der Dunkelheit nach Osten. Dort können Sie einen auffälligen Himmelsdiamanten aus Vollmond, Saturn, Markab und Algenib sehen. In seiner symmetrischsten Form misst jede Seite etwa 16° – ungefähr eineinhalb Faustbreiten bei ausgestrecktem Arm.
Der zu mehr als 99 % beleuchtete Mond und Saturn (0,4 mag) sind nicht zu übersehen. Markab (2,5 mag) und Algenib (2,8 mag) markieren zwei Ecken des Großen Pegasusquadrats. Beide sind ohne optische Hilfsmittel sichtbar, doch das intensive Mondlicht kann sie überstrahlen. Beobachten Sie daher möglichst von einem Ort mit klarem Himmel und wenig künstlichem Licht. Mit einem Fernglas lassen sie sich leichter finden.
In Nordamerika ist die symmetrischste Variante des Diamanten zu sehen. Im DACH-Raum erreicht die Formation ihre ideale Form erst gegen Ende des praktischen nächtlichen Beobachtungsfensters. Der Anblick bleibt jedoch während eines großen Teils der Nacht deutlich rautenförmig.
| Stadt | Zeitzone | Datum | Beobachtung beginnt | Beste Zeit | Beobachtung endet | Mond-Höhe | Saturn-Höhe | Markab-Höhe | Algenib-Höhe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Berlin, Deutschland | MESZ (UTC+2) | 25.–26. Sept. | 20:31 | 05:18 | 05:18 | 10° | 22° | 17° | 28° |
| Hamburg, Deutschland | MESZ (UTC+2) | 25.–26. Sept. | 20:46 | 05:31 | 05:31 | 10° | 21° | 18° | 28° |
| München, Deutschland | MESZ (UTC+2) | 25.–26. Sept. | 20:34 | 05:32 | 05:32 | 10° | 23° | 16° | 27° |
| Wien, Österreich | MESZ (UTC+2) | 25.–26. Sept. | 20:15 | 05:12 | 05:12 | 10° | 23° | 16° | 28° |
| Graz, Österreich | MESZ (UTC+2) | 25.–26. Sept. | 20:18 | 05:17 | 05:17 | 10° | 23° | 16° | 27° |
| Salzburg, Österreich | MESZ (UTC+2) | 25.–26. Sept. | 20:28 | 05:27 | 05:27 | 10° | 23° | 16° | 27° |
| Zürich, Schweiz | MESZ (UTC+2) | 25.–26. Sept. | 20:46 | 05:46 | 05:46 | 10° | 23° | 16° | 27° |
| Genf, Schweiz | MESZ (UTC+2) | 25.–26. Sept. | 20:54 | 05:58 | 05:58 | 10° | 23° | 15° | 27° |
| Basel, Schweiz | MESZ (UTC+2) | 25.–26. Sept. | 20:50 | 05:50 | 05:50 | 10° | 23° | 16° | 27° |
- Beobachtung beginnt: Alle vier Objekte stehen mindestens 10° über dem Horizont und die Sonne mindestens 12° darunter.
- Beste Zeit: Die vier Seiten des Vierecks sind in ihrer Länge am ähnlichsten.
- Beobachtung endet: Die astronomische Morgendämmerung beginnt oder eines der Objekte sinkt unter 10°.
- Höhenangaben beziehen sich auf die „beste Zeit“.
27. September 2026: Mond nahe Saturn
- Annäherungszeitpunkt: 08:36 Uhr MESZ (06:36 Uhr GMT)
- Annäherungsabstand: 6°11′
- Konjunktionszeitpunkt: 14:01 Uhr MESZ (12:01 Uhr GMT)
- Konjunktionsabstand: 6°59′
In der Nacht vom 26. auf den 27. September steht der Vollmond nahe an Saturn (0,4 mag). Obwohl beide Objekte am Himmel nahe beieinander stehen, befindet sich der Mond im Sternbild Fische, während Saturn bereits ins benachbarte Sternbild Walfisch gewechselt ist.
Blicken Sie nach 20 Uhr Ortszeit in Richtung des östlichen Horizonts. Das Paar steigt im Laufe der Nacht immer höher und bleibt bis zum Sonnenaufgang sichtbar. Trotz des hellen Mondlichts ist Saturn mit bloßem Auge leicht als ruhiger, gelblicher Lichtpunkt zu erkennen.
Der Ringplanet erreicht am 4. Oktober seine Opposition – jetzt ist also die beste Zeit des Jahres, um ihn zu beobachten.
| Stadt | Zeitzone | Beste Zeit (Ortszeit) | Abstand | Mond-Höhe | Saturn-Höhe | Sonnenhöhe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Berlin, Deutschland | MESZ (UTC+2) | 27. Sept., 06:26 | 6,2° | 12° | 11° | −6° |
| Hamburg, Deutschland | MESZ (UTC+2) | 27. Sept., 06:39 | 6,1° | 12° | 11° | −6° |
| München, Deutschland | MESZ (UTC+2) | 27. Sept., 06:36 | 6,2° | 12° | 12° | −6° |
| Wien, Österreich | MESZ (UTC+2) | 27. Sept., 06:16 | 6,3° | 12° | 12° | −6° |
| Graz, Österreich | MESZ (UTC+2) | 27. Sept., 06:21 | 6,3° | 12° | 12° | −6° |
| Salzburg, Österreich | MESZ (UTC+2) | 27. Sept., 06:30 | 6,2° | 12° | 12° | −6° |
| Zürich, Schweiz | MESZ (UTC+2) | 27. Sept., 06:48 | 6,2° | 12° | 12° | −6° |
| Genf, Schweiz | MESZ (UTC+2) | 27. Sept., 06:58 | 6,2° | 12° | 12° | −6° |
| Basel, Schweiz | MESZ (UTC+2) | 27. Sept., 06:52 | 6,2° | 12° | 12° | −6° |
- Beste Zeit: Der optimale lokale Beobachtungszeitpunkt unter Berücksichtigung des Winkelabstands, der Objekthöhe und der Himmelsdunkelheit.
4. Oktober 2026: Saturn in Opposition
Saturn erreicht die Opposition am 4. Oktober 2026 um 14:27 Uhr MESZ (12:27 Uhr GMT). Dann wird er mit 0,3 mag leuchten und mit bloßem Auge leicht erkennbar sein. Saturn wird 2026 auch seinen geringsten Abstand zur Erde erreichen – 8,43 AE – und sein scheinbarer Durchmesser wächst auf 19,7 Bogensekunden, was hervorragende Bedingungen für die Beobachtung des Planeten und seiner Ringe schafft.
Der Ringplanet wird sich im Sternbild Walfisch befinden. Er geht bei Sonnenuntergang im Osten auf, bleibt die ganze Nacht über sichtbar und erreicht seinen höchsten Punkt nahe Mitternacht Ortszeit.
Wenn Sie ein Teleskop haben, können Sie Saturns ikonische Ringe beobachten. Unter guten Beobachtungsbedingungen können Sie auch seinen größten Mond, Titan, sowie mehrere lichtschwächere Satelliten erkennen.
Wie finde ich Saturn?
Die Astronomie-Apps Star Walk 2 und Sky Tonight helfen Ihnen, den Saturn am Himmel zu finden und die beste Beobachtungszeit für Ihren Standort zu bestimmen.
Wie finde ich den Saturn mit Star Walk 2?
Mit Star Walk 2 finden Sie den Saturn in wenigen Schritten:
- Tippen Sie auf die Lupe in der linken unteren Ecke des Hauptbildschirms.
- Geben Sie „Saturn“ in die Suchleiste ein, und der Planet wird in den Suchergebnissen angezeigt. Ist der Name des Planeten weiß, befindet er sich über dem Horizont. Ist er grau, ist der Planet am Himmel noch nicht zu sehen. Unter dem Namen werden die Auf- und Untergangszeiten des Planeten angezeigt.
- Tippen Sie auf den Planeten und folgen Sie dem weißen Pfeil, bis Saturn auf dem Bildschirm erscheint. Die Richtung, in der sich der Planet am realen Himmel über Ihnen befindet, entspricht der in der App angezeigten Richtung.

Wie finde ich den Saturn mit Sky Tonight?
Verwenden Sie die Suche in der Sky Tonight-App, um den Saturn zu finden und mehr über ihn zu erfahren:
- Tippen Sie auf das Lupensymbol unten links auf dem Hauptbildschirm.
- Geben Sie „Saturn“ in die Suchleiste ein und der Planet wird in den Suchergebnissen angezeigt.
- Tippen Sie auf das entsprechende Ergebnis, um in den Bereichen „Infos“, „Fakten und Zahlen“ und „Ereignisse“ mehr über den Planeten zu erfahren.
- Tippen Sie auf die Zielschaltfläche in der unteren rechten Ecke des Bildschirms. Die App zeigt die Position des Planeten auf der Himmelskarte an.
- Tippen Sie auf die Kompass-Schaltfläche in der unteren rechten Ecke des Bildschirms. Auf der Himmelskarte der App wird der Himmel an Ihrem Standort in Echtzeit dargestellt. Folgen Sie dem weißen Pfeil, bis Saturn auf dem Bildschirm erscheint. Der Planet am realen Himmel befindet sich in der Richtung, die Ihnen die App anzeigt.

Saturn – Fakten zum Planeten
Saturn ist der sechste Planet von der Sonne aus und der zweitgrößte Planet unseres Sonnensystems. Er ist ein Gasriese, der hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium besteht, und berühmt für seine hellen Ringe, die größtenteils aus Wassereis bestehen. Saturn rotiert sehr schnell, weist starke Winde auf und beherbergt eine große Familie von Monden, darunter Titan.
- Planetentyp: Gasriese
- Mittlerer Radius: 58.232 km
- Masse: 5,6834×10²⁶ kg
- Aphel: 1.51 Mrd. km
- Perihel: 1.35 Mrd. km
- Durchschnittliche Entfernung von der Erde: 1.4 Mrd. km
- Wolkenobertemperaturen: −185 °C bis −122 °C
- Rotationsperiode (System III)¹: 10 h 34 m
- Länge des Sonnentages: 10 Std. 32 Min.
- Länge des Sterntages: 10 Std. 33 Min.
- Jahreslänge: 29.4571 Erdenjahre
- Alter: 4.503 Mrd. Jahre
- Benannt nach: dem römischen Gott des Ackerbaus
¹System III ist ein Bezugssystem, das auf der Rotation des Magnetfelds eines Riesenplaneten basiert, die wiederum die Rotation des Kerns widerspiegelt, der es erzeugt. Da Planeten wie Saturn und Jupiter starke atmosphärische Winde mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten aufweisen, entspricht die Bewegung, die wir in ihren Wolkenbändern beobachten, nicht der tatsächlichen Rotation des festen Planetenkerns. Daher verwenden Astronomen die Rotationsrate des Magnetfelds als genauestes Maß für die tatsächliche Rotationsperiode des Planeten.
Quellen:
Wie groß ist der Saturn?
Der Saturn ist, wie Jupiter, Uranus und Neptun, ein Riesenplanet. Finden Sie mit uns einige kuriose Details zur Größe dieses erstaunlichen Planeten heraus.
Größe des Saturns
Mit einem Radius von 58.232 Kilometern ist der Saturn der zweitgrößte Planet unseres Sonnensystems – nur sein Gasriese-Kollege Jupiter ist größer. Um den Äquator des Planeten einmal zu umrunden, müsste man eine Strecke von 379.000 Kilometern zurücklegen!
Wie oft passt die Erde in den Saturn?
Der Radius des Saturns ist etwa das 9,5‑Fache unseres Planetenradius; außerdem beträgt die Masse dieses Gasriesen mehr als 95 Erdmasse. Um Ihnen ein besseres Verständnis für die Größe des Saturns zu vermitteln, gehen wir davon aus, dass etwa 764 Erden in diesen Ringplaneten passen würden.
Umlaufbahn und Rotation des Saturns
Jeder Planet eines Sonnensystems braucht eine bestimmte Zeit, um eine Umlaufbahn um die Sonne zu vollenden und eine Drehung um seine eigene Achse zu vollenden. Hier auf der Erde dauern diese Perioden 365,25 Tage bzw. 24 Stunden, aber auf dem Saturn ist alles anders.
Wie lang ist ein Tag auf dem Saturn?
Der Saturn hat den zweitkürzesten Tag im Sonnensystem: Er braucht nur 10 Stunden, 34 Minuten, um sich einmal um sich selbst zu drehen. Nur Jupiter dreht sich noch schneller. Aufgrund seiner schnellen Rotation wölbt sich der Saturn am Äquator und flacht an den Polen ab.
Wie lange dauert ein Jahr auf dem Saturn?
Ähnlich wie der Jupiter dreht sich der Saturn sehr schnell um seine Achse und benötigt dennoch mehr Zeit, um seine Umlaufbahn um die Sonne zu vollenden. Die Geschwindigkeit, mit der der Saturn die Sonne umkreist, ist erheblich geringer. Ein Jahr auf dem Planeten dauert 29,4571 Erdenjahre bzw. 10.759 Erdentage.
Saturn Entfernung zur Sonne & Erde
Saturn ist der sechste Planet von der Sonne aus gerechnet. Milliarden Kilometer trennen ihn von der Sonne und der Erde.
Wie weit ist Saturn von der Sonne entfernt?
Der Ringplanet umkreist die Sonne in einer Entfernung von etwa 9,5 AE – dem 9,5‑Fachen der Entfernung zwischen der Erde und der Sonne. Diese Entfernung entspricht 1,486 Milliarden Kilometern.
Wie weit ist der Saturn von der Erde entfernt?
Während Saturn und die Erde sich durch den Weltraum bewegen, ändert sich der Abstand zwischen ihnen ständig. Bei der größten Annäherung liegen die Himmelskörper etwa 1,195 Milliarden Kilometer voneinander entfernt; am weitesten voneinander entfernt beträgt der Abstand zwischen unserem Planeten und dem Gasriesen etwa 1,67 Milliarden Kilometer.
Wie lange dauert es, bis man den Saturn erreicht?
Zwei Faktoren bestimmen die Länge einer Reise zum Saturn: die für die Mission gewählte Route und die Geschwindigkeit des Raumfahrzeugs. Zum Beispiel dauerte es 3 Jahre und 2 Monate, bis die Mission Voyager 1 ankam, während die Raumsonde Cassini 6 Jahre und 9 Monate brauchte.
Woraus besteht der Saturn?
Interessanterweise besteht der Gasriese hauptsächlich aus den gleichen Komponenten wie die Sonne; allerdings fehlt dem Planeten die notwendige Masse, um Kernfusion, die er braucht, um einen Stern mit Energie zu versorgen, zu betreiben.
Entstehung des Saturn
Wie alle anderen Planeten des Sonnensystems entstand der Saturn aus dem Sonnennebel. Vor etwa 4,5 Milliarden Jahren zog die Schwerkraft Gas und Staub an, aus denen der Saturn entstand. Der Planet hat vor etwa 4 Milliarden Jahren seinen aktuellen Platz als sechster Planet von der Sonne aus eingenommen.
Die Zusammensetzung des Saturns
Saturn ist ein Gasriese, der fast ausschließlich aus Wasserstoff und Helium besteht. Der Planet hat wahrscheinlich einen dichten Kern aus Gestein und Eis, der von einer Schicht aus metallischem Wasserstoff und anschließend von molekularem Wasserstoff überzogen ist, der allmählich in die obere Gasatmosphäre des Planeten übergeht. Die äußerste Gasschicht des Saturns erstreckt sich über 1.000 Kilometer.
Die Oberfläche des Saturn
Der Saturn hat keine feste Oberfläche: Wenn Sie versuchten, auf der Oberfläche des Saturn zu laufen, würden Sie durch seine äußere Hülle sinken und dabei hohen Temperaturen und Drücken ausgesetzt sein. Die Oberfläche des Planeten besteht hauptsächlich aus herumwirbelnden Gasschichten.
Saturn Monde
Saturn hat Jupiter als den Planeten mit den meisten Monden abgelöst, als US-Forscher im Jahr 2019 20 neue Monde entdeckten, die den Planeten umkreisen. Die natürlichen Monde des Saturn sind zahlreich und vielfältig: Der Ringplanet und seine Monde gleichen einem Miniatur-Sonnensystem. Nach Angaben der NASA hat der Saturn 293 Monde.
Titan: Größter Saturnmond
Mit einem Radius von 2.574 Kilometern ist Titan der größte Trabant des Saturns und nach dem Jupitermond Ganymed der zweitgrößte im Sonnensystem. Er ist sogar größer als der Planet Merkur! Titan macht 96 % der Masse der Umlaufbahn um den Saturn aus.
Titan ist ein außergewöhnlicher Himmelskörper: Er ist der einzige Mond im gesamten Sonnensystem mit einer dichten, erdähnlichen Atmosphäre und der einzige Ort außer der Erde, der Flüssigkeiten auf seiner Oberfläche hat. Da seine Oberflächentemperatur niedrig ist, liegt auf der Oberfläche kein flüssiges Wasser vor; die Temperatur ist jedoch für flüssiges Methan und flüssiges Ethanol geeignet. Darüber hinaus wurden Hinweise auf einen unterirdischen Wasserozean gefunden; in diesem Ozean sind die Bedingungen potenziell lebensförderlich.
Der Himmel über Titan ist dunstig orange, und durch diesen dichten Dunst ist Saturn von der Mondoberfläche aus nur schwach zu erkennen. Titan ist durch die Gezeitenkräfte an Saturn gebunden und hat stets dieselbe Seite dem Planeten zugewandt. Von der Oberfläche des Titans aus erscheint Saturn am Himmel etwa elfmal so groß wie der Mond von der Erde aus. Künstlerische Darstellungen können uns dabei helfen, den Blick auf Saturn von Titan aus zu visualisieren.
Enceladus: Eisiger Ozeanmond
Enceladus ist mit frischem, sauberem Eis bedeckt, das ihn zu einem der am stärksten reflektierenden Körper im Sonnensystem macht. Enceladus ist auch die wichtigste Materialquelle für den E-Ring des Saturns. Das Material wird von Enceladus in der Nähe des Südpols des Mondes durch geysirartige Jets ausgestoßen. Es besteht aus Wasserdampf, molekularem Wasserstoff, anderen flüchtigen Stoffen sowie Feststoffen, darunter Natriumchloridkristalle und Eispartikel.
Außerdem gibt es unter dem Eis auf dem Mond einen Salzwasserozean, der ein potenzieller Lebensraum sein könnte. Dies wurde noch nicht durch Weltraummissionen nachgewiesen, aber mathematische Studien zeigen, dass die Bedingungen im Ozean von Enceladus denen in den tiefsten und dunkelsten Teilen der Ozeane der Erde ähneln könnten, in denen Mikroben leben.
Mimas: Kleinster und innerster der Hauptmonde des Saturns
Mit einem Radius von weniger als 198 km ist Mimas nahezu kugelförmig, wenn auch durch seinen großen Einschlagkrater leicht verzerrt. Wie ein grober Weltraumschneeball besteht er fast ausschließlich aus Wassereis. Auf Mimas befindet sich ein riesiger Einschlagkrater, der nach dem Entdecker des Mondes „Herschel“ benannt ist. Der Krater auf dem Mond erstreckt sich über 130 Kilometer und lässt ihn wie den Todesstern aus „Star Wars“ aussehen.
Saturn Ringe
Der Saturn ist am bekanntesten für sein großes und ausgeprägtes Ringesystem. Der Planet hat 7 Hauptringe, die wiederum aus Tausenden winziger Ringelchen bestehen. Die Ringe des Saturns erstrecken sich bis zu 282.000 Kilometer vom Planeten entfernt. Sie liegen relativ nahe beieinander; es gibt jedoch Lücken im Ringsystem des Saturns – die bekannteste, die als Cassini-Division bezeichnet wird, ist 4.700 Kilometer breit.
Warum hat der Saturn Ringe?
Es gibt mehrere Hypothesen zum Ursprung der Saturnringe. Einige Astronomen glauben, dass sie Teile von Kometen, Asteroiden oder sogar Monden sind, die durch die starke Schwerkraft des Planeten zerrissen wurden und dabei gefangen blieben. Andere gehen davon aus, dass die Ringe Überreste des Nebelmaterials sind, aus dem sich der Saturn gebildet hat.
Woraus bestehen die Ringe des Saturns?
Die Ringe des Saturns bestehen hauptsächlich aus Milliarden Wasser-Eispartikeln, mit einer Spurenkomponente aus Gesteinsmaterial. Die Partikel variieren in Größe von Sandkörnern bis hin zu hausgroßen Klumpen; manche sind so groß wie ein Berg!
Warum sind die Ringe des Saturns so hell? Wahrscheinlich, weil sie relativ massiv sind und aus reflektierendem Material (Wassereis) bestehen und somit das Sonnenlicht effektiv zurückstreuen. Außerdem gehen Wissenschaftler davon aus, dass die Ringe relativ jung sind und daher noch nicht verstaubt sind.
Welche Farbe haben die Saturnringe?
Die Ringe haben meist braune oder sandige Farben; es sind jedoch auch andere Farbvarianten zu sehen. Da die Ringe des Saturns überwiegend aus Wassereis bestehen (reines Eis ist weiß), können durch Kontamination mit Materialien wie Gestein oder Kohlenstoffverbindungen unterschiedliche Farben entstehen.
Gab es Missionen zum Saturn?
Saturn ist ein eher seltenes Ziel für Raumfahrtmissionen. Die erste Raumsonde, die den Ringplaneten besuchte, war Pioneer 11 der NASA, die 1973 gestartet wurde. Sie nahm niedrig aufgelöste Bilder von Saturn auf und entdeckte den schmalen F-Ring. 1977 startete die NASA zwei weitere Missionen, Voyager 1 und Voyager 2, die Wissenschaftlern wertvolle Daten über Saturn, seine Monde und Ringe sowie Tausende hochauflösende Bilder lieferten. Die beiden Raumsonden setzen ihre lange Reise bis heute fort: Sie erforschen den interstellaren Raum, den zuvor noch kein von der Erde stammendes Objekt erreicht hatte.
Die 1997 gestartete Mission Cassini–Huygens war die vierte Raumsonde, die Saturn besuchte, und die erste, die in eine Umlaufbahn um ihn eintrat. Die Mission bestand aus der NASA-Raumsonde Cassini und der ESA-Landesonde Huygens – dem ersten von Menschen gebauten Objekt, das die Oberfläche des Titan erreichte und eine Landung im äußeren Sonnensystem durchführte. Außerdem war Cassini die erste Mission, die Proben aus einem außerirdischen Ozean untersuchte. Die Mission endete 2017, nachdem Cassini 294 Umläufe um den Ringplaneten absolviert hatte.
Im Jahr 2028 soll eine weitere Mission zum Saturnsystem starten. Die NASA-Mission Dragonfly soll 2034 auf Titan eintreffen, um den Mond zu erforschen und seine mögliche Bewohnbarkeit zu untersuchen.
FAQ
Wo steht Saturn heute?
Rund um seine Opposition am 4. Oktober 2026 ist Saturn besonders hell und die ganze Nacht sichtbar. Er geht am Abend über dem östlichen Horizont auf, erreicht gegen Mitternacht seine größte Höhe und geht am Morgen im Westen unter. Die genaue Position von Saturn hängt von Ihrem Standort und dem Datum ab. Verwenden Sie eine Astronomie-App, um zu sehen, wo Saturn an Ihrem Himmel steht.
Wie sieht Saturn von der Erde aus?
Mit bloßem Auge sieht Saturn wie ein gelblicher Stern aus. Durch ein Fernglas erscheint er als goldenes Oval, und durch ein Teleskop können Sie seine Scheibe und seine Ringe erkennen.
Und was wäre, wenn wir Ihnen sagen würden, dass Saturn ein bisschen wie eine Teekanne aussieht? Probieren Sie unser verrücktes Weltraum-Essen-Quiz aus, in dem leckere Speisen Himmelsobjekte darstellen.

Was für ein Planet ist Saturn?
Saturn ist ein Gasriese, der hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium besteht. Ein weiterer Gasriese in unserem Sonnensystem ist Jupiter, während Uranus und Neptun zu den Eisriesen gehören. Diese Gruppe wird auch als jovianische Planeten bezeichnet.
Welche Farbe hat Saturn?
Saturns Atmosphäre besteht hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium sowie Spuren von Ammoniak, Phosphin und Kohlenwasserstoffen. Dadurch erhält der Planet seine pastellfarbene gelblich-braune Färbung.
Wann wurde Saturn entdeckt?
Der Ringplanet ist seit vorgeschichtlicher Zeit bekannt; bereits antike Astronomen beobachteten und dokumentierten seine Bewegungen systematisch. Galileo Galilei beobachtete 1610 Saturns ungewöhnliches Aussehen durch ein Teleskop, hielt seine Ringe jedoch irrtümlich für zwei Objekte neben dem Planeten. 1655 erkannte der niederländische Astronom Christiaan Huygens die Struktur korrekt als einen Ring um Saturn.
Wie viele Ringe hat Saturn?
Der Planet besitzt sieben benannte Ringe, die wiederum aus Tausenden kleinerer Ringstrukturen bestehen. Die Hauptringe A, B und C sind dichter und enthalten größere Partikel. Die lichtschwächeren Ringe D, E und G werden aufgrund der geringen Größe ihrer Teilchen auch als „Staubringe“ bezeichnet. Der F-Ring enthält sowohl relativ dichte Bereiche als auch viele kleine Partikel, wodurch er sich nur schwer eindeutig einordnen lässt. Da die Ringe aus Tausenden schmalerer Teilringe bestehen, ist ihre genaue Anzahl unbekannt.
Wie viele Monde hat Saturn?
Stand September 2026 haben Wissenschaftler 293 Monde des Saturn entdeckt. Saturns natürliche Satelliten unterscheiden sich stark in Größe, Form und Zusammensetzung. Einige benötigen nur etwa einen halben Erdentag für einen Umlauf um Saturn, während andere ungefähr vier Erdenjahre für eine vollständige Umrundung brauchen.
Warum ist Jupiter dichter als Saturn?
Jupiter ist dreimal massereicher als Saturn und besitzt dadurch eine stärkere Gravitation. Diese Schwerkraft macht den größten Planeten des Sonnensystems dichter als seinen Gasriesen-Nachbarn. Mehr über Jupiter erfahren Sie in unserem ausführlichen Artikel.
Können Menschen auf Saturn leben?
Saturn erfüllt nicht die Bedingungen, die für Leben, wie wir es kennen, notwendig sind. Einige Monde des Ringplaneten, insbesondere Titan und Enceladus, könnten jedoch Bedingungen bieten, unter denen Leben möglich wäre. Die Oberfläche des Titan gehört zu den erdähnlichsten Orten im gesamten Sonnensystem, während Enceladus einen unterirdischen Ozean mit Bestandteilen besitzt, die für die Entstehung von Leben notwendig sind.
Wussten Sie schon?
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Der Saturn ist der einzige Planet des Sonnensystems, dessen durchschnittliche Dichte geringer ist als die von Wasser: Wenn es möglich wäre, den Gasriesen in eine kolossale Badewanne zu stecken, würde er darin schweben!
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Der Gasriese ist mit Wolkenschichten bedeckt und kann mit extrem schnellen Winden aufwarten: Diese erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 1.800 Stundenkilometern, während die stärksten Winde der Erde etwa 396 Stundenkilometer erreichen.
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Eines der einzigartigen Merkmale des Ringplaneten ist ein anhaltendes Wolkenmuster um seinen Nordpol, das als Saturn-Sechseck bekannt ist.
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Um die Opposition herum erscheinen die Ringe des Saturns außergewöhnlich hell – dieses Phänomen ist als die Oppositionswelle oder der Seeliger-Effekt bekannt.
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Obwohl der Saturn die markantesten und berühmtesten Ringe im Sonnensystem hat, haben auch drei weitere Riesenplaneten – Jupiter, Uranus und Neptun – jeweils ein Ringsystem.
Erfahren Sie mehr über die Planeten unseres Sonnensystems mit unserem lustigen Quiz. Nehmen Sie die Herausforderung an und erweitern Sie Ihr kosmisches Wissen!

Planet Saturn: Steckbrief
Der Saturn ist ein riesiger Gasplanet mit dem größten und auffälligsten Ringsystem. Von der Erde aus sieht er mit bloßem Auge wie ein gelblicher Stern aus, im Teleskop erkennt man ihn als Ringplanet. Die beste Zeit, um Saturn zu beobachten, ist während seiner Opposition, wenn er die ganze Nacht über sichtbar ist und am hellsten leuchtet. Im Jahr 2026 findet die Opposition am 4. Oktober statt. Wenn Sie sich fragen, wo Saturn heute Nacht steht, können Sie ihn mit Hilfe von Sky Tonight ganz einfach am Himmel über Ihnen finden.

Entdecken Sie die anderen Planeten des Sonnensystems
Wir hoffen, dass Ihnen der Artikel über Saturn gefallen hat! Hier finden Sie auch spannende Artikel über die anderen Planeten unseres Sonnensystems:
- Merkur – der kleinste und schnellste Planet;
- Venus – die „böse Zwillingsschwester“ der Erde;
- Mars – unser potenzielles zukünftiges Zuhause;
- Jupiter – der größte Planet;
- Uranus – der kälteste Planet;
- Neptun – der am weitesten entfernte Planet;
- und Pluto, der offiziell kein Planet mehr ist – eine Entscheidung, die in der astronomischen Gemeinschaft seit fast 20 Jahren heiß diskutiert wird.
