Astronomische Ereignisse im September 2026: Was ist am Nachthimmel zu sehen?
Der Mond steht im Mittelpunkt vieler wichtiger Himmelsereignisse im September 2026: Er zieht vor Jupiter und Venus vorbei, bildet mit hellen Sternen auffällige Linien und wird zum Erntemond. Der Monat bringt außerdem Venus in ihrer größten Helligkeit, drei Meteorschauer, den Kometen 169P/NEAT im Perihel und mehrere Deep-Sky-Objekte. Mit unserer kostenlosen App Sky Tonight können Sie diese Objekte bestimmen und prüfen, wann sie an Ihrem Standort sichtbar sind.
Inhalt
- Die 5 besten astronomischen Ereignisse im September 2026
- Ausführlicher Kalender der astronomischen Ereignisse im September 2026
- Astronomische Ereignisse im September 2026: Mond
- Astronomische Ereignisse im September 2026: Planeten
- Astronomische Ereignisse im September 2026: Sternbilder und Sterne
- Astronomische Ereignisse im September 2026: Meteorschauer
- Astronomische Ereignisse im September 2026: Kometen
- Deep-Sky-Objekte im September 2026
- Neue astronomische Jahreszeit beginnt: Tagundnachtgleiche im September 2026
- Astronomische Ereignisse im September 2026: FAQ
- Bemerkenswerte Astronomie-Termine im September 2026
- Astronomische Ereignisse im September 2026: Fazit
Die 5 besten astronomischen Ereignisse im September 2026
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8. September – Mondbedeckung des Jupiter: Der Mond wird Jupiter in Teilen Kanadas, Grönlands, der Vereinigten Staaten, Ostrusslands und des Nordpazifiks verdecken. Es ist die erste Mondbedeckung des Jupiter seit Mai 2023.
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14. September – Mondbedeckung der Venus: Sechs Tage später wird der Mond die Venus verdecken. Die Bedeckung ist in Teilen Europas, Afrikas, des Nahen Ostens, Süd- und Südostasiens sowie im Westen Russlands sichtbar.
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20. September – Mond auf einer Linie mit Altair und Deneb: Der Mond bildet mit Altair und Deneb, den hellsten Sternen im Adler und im Schwan, eine fast gerade Linie. Die 74° breite Konstellation ist mit bloßem Auge sichtbar, aber zu ausgedehnt für das Gesichtsfeld eines Fernglases.
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Ende September – Venus so hell wie sonst nie am Abendhimmel 2026: Die Venus erreicht eine Helligkeit von -4,8 mag und damit ihren Höchstwert des Jahres. Obwohl sie besonders auf der Nordhalbkugel tief über dem Abendhorizont bleibt, überstrahlt sie jeden Stern und alle anderen Planeten. Sie zählt außerdem zu den besten Himmelsereignissen 2026.
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26. September – Erntemond: Der Vollmond, der der Tagundnachtgleiche im September am nächsten liegt, wird als Erntemond bezeichnet. Beobachten Sie, wie er etwa bei Sonnenuntergang aufgeht. Auf Fotos neben Gebäuden, Bergen oder anderen Objekten im Vordergrund kann er besonders groß erscheinen.
Ausführlicher Kalender der astronomischen Ereignisse im September 2026

Hier finden Sie die wichtigsten astronomischen Ereignisse im September 2026. Die Daten und Uhrzeiten sind in GMT angegeben, sodass einige Ereignisse in Ihrer Zeitzone auf ein anderes Datum fallen können. Die genaue Uhrzeit und Sichtbarkeit für Ihren Standort finden Sie in der App Sky Tonight.
Die Spalte „Sichtbarkeit“ zeigt, wie leicht sich das jeweilige Ereignis beobachten lässt:
- Gut – unter normalen Bedingungen leicht mit bloßem Auge zu erkennen
- Mittel – sichtbar, erfordert aber möglicherweise etwas Erfahrung oder ein optisches Hilfsmittel
- Schlecht – wegen ungünstiger Beobachtungsbedingungen schwer zu sehen
- Nicht sichtbar – das Ereignis kann nicht visuell beobachtet werden
Klicken Sie auf die verlinkten Ereignisse, um separate Anleitungen mit weiteren Informationen zu öffnen.
| Datum | Ereignis | Sichtbarkeit |
|---|---|---|
| 1. September | Maximum der Aurigiden (6 Meteore pro Stunde) | Schlecht |
| 2. September | Venus nahe Spica | Gut |
| 3. September | Mond nahe den Plejaden | Mittel |
| 3. September | Mond nahe Uranus | Mittel |
| 4. September | Letztes Viertel | Gut |
| 6. September | Mond nahe Mars | Gut |
| 7. September | Mond nahe Pollux | Gut |
| 8. September | Mond nahe dem Bienenstockhaufen | Mittel |
| 8. September | Mondbedeckung des Jupiter | Mittel |
| 9. September | Maximum der September-Epsilon-Perseiden (8 Meteore pro Stunde) | Gut |
| 10. September | Uranus rückläufig | Nicht sichtbar |
| 11. September | Neumond | Nicht sichtbar |
| 12. September | Mond nahe Merkur | Schlecht |
| 13. September | Mond nahe Spica | Gut |
| 13. September | Maximum der September-Lynciden (3–4 Meteore pro Stunde) | Gut |
| 14. September | Mondbedeckung der Venus | Mittel |
| 17. September | Mond nahe Antares | Gut |
| 17. September | Mars nahe Pollux | Gut |
| 18. September | Erstes Viertel | Gut |
| 20. September | Mond auf einer Linie mit Altair und Deneb | Gut |
| 21. September | Komet 169P/NEAT im Perihel | Mittel |
| 21. September | Mond nahe Pluto | Schlecht |
| 22. September | Venus erreicht ihre größte Helligkeit 2026 | Gut |
| 23. September | Tagundnachtgleiche im September | Nicht sichtbar |
| 26. September | Merkur nahe Spica | Mittel |
| 26. September | Neptun in Opposition | Mittel |
| 26. September | Erntemond | Gut |
| 26. September | Mond nahe Neptun | Schlecht |
| 27. September | Mond nahe Saturn | Gut |
| 30. September | Mond nahe den Plejaden | Mittel |
Astronomische Ereignisse im September 2026: Mond
Im September zieht der Mond vor Jupiter und Venus vorbei, erscheint in der Nähe mehrerer Sterne und Planeten und erreicht am 26. September seine Vollmondphase.
8. September: Mondbedeckung des Jupiter

Am 8. September zieht der Mond für Beobachter innerhalb der Bedeckungszone direkt vor Jupiter vorbei und verdeckt den Planeten vollständig. Es ist die erste Mondbedeckung des Jupiter seit Mai 2023.
Das Ereignis ist in Kanada, Grönland, den Vereinigten Staaten, Ostrussland und dem Nordpazifik sichtbar. An vielen Orten findet es bei Tageslicht statt. Mit einem Fernglas oder Teleskop lässt sich Jupiter daher leichter verfolgen, wenn er hinter dem Mond verschwindet und wieder auftaucht.
⚠️Richten Sie ein Fernglas oder Teleskop niemals in die Nähe der Sonne – helles Sonnenlicht kann Ihre Augen schwer schädigen!
Vor der Bedeckung stehen die schmale Mondsichel und Jupiter weniger als 1° voneinander entfernt. Beobachter außerhalb der Bedeckungszone können die beiden also dennoch dicht beieinander sehen.
Mehr erfahren: Helle Punkte neben dem Mond
14. September: Mondbedeckung der Venus
Am 14. September zieht der Mond direkt vor der Venus vorbei und verbirgt den Planeten hinter der Mondscheibe.
Die Bedeckung ist in Teilen Europas, Afrikas, des Nahen Ostens, Süd- und Südostasiens sowie im Westen Russlands sichtbar. An vielen Orten findet sie bei Tageslicht statt, doch unter guten Bedingungen ist die Venus hell genug, um auch am Taghimmel erkannt zu werden – besonders mit einem Fernglas oder Teleskop.
⚠️Richten Sie ein Fernglas oder Teleskop niemals in die Nähe der Sonne – helles Sonnenlicht kann Ihre Augen schwer schädigen!
Nach Sonnenuntergang stehen die Mondsichel und die Venus tief am Westhimmel dicht beieinander.
Mehr erfahren: Helle Punkte neben dem Mond
26. September: Erntemond

Der Vollmond tritt am 26. September um 16:49 GMT ein, während sich der Mond im Sternbild Fische befindet. Es ist der Erntemond, also der Vollmond, der der Tagundnachtgleiche im September am nächsten liegt. 2026 findet die Tagundnachtgleiche am 23. September statt. Rund um die Tagundnachtgleiche auf der Nordhalbkugel geht der Mond mehrere Abende lang jeweils nur wenig später auf. Traditionell verschaffte dieses zusätzliche Mondlicht am Abend den Bauern mehr Zeit, die Ernte einzubringen.
Mehr erfahren: Vollmond im September 2026
Mondphasen im September 2026

- Letztes Viertel: 4. September, 07:51 GMT
- Neumond: 11. September, 03:27 GMT
- Erstes Viertel: 18. September, 20:44 GMT
- Vollmond: 26. September, 16:49 GMT
| Datum | Mondphase | Sichtbarkeit des Mondes |
|---|---|---|
| 4. Sep. | Letztes Viertel | Am besten am Morgen zu sehen. Durch ein Teleskop können Sie entlang des Terminators – der Grenze zwischen Licht und Schatten – Einzelheiten der Mondoberfläche beobachten. |
| 11. Sep. | Neumond | Der Mond ist nicht sichtbar, sodass sich diese Nacht hervorragend zur Sternbeobachtung eignet. |
| 18. Sep. | Erstes Viertel | Am besten am Abend zu sehen. |
| 26. Sep. | Vollmond | Der Mond geht ungefähr bei Sonnenuntergang auf und bleibt bis zur Morgendämmerung sichtbar. |
Mit unserem speziellen Mondkalender können Sie für jedes Datum die genauen Zeiten von Mondaufgang und Monduntergang an Ihrem Standort prüfen und Ihre Beobachtungen planen.
Astronomische Ereignisse im September 2026: Planeten
Im September sind Mars und Jupiter vor Sonnenaufgang sichtbar, während Saturn und Neptun einen Großteil der Nacht am Himmel stehen. Die Venus ist am Abend zu sehen. Merkur steht zu Monatsbeginn zu nahe an der Sonne, wird später aber leichter sichtbar – besonders auf der Südhalbkugel.
Mehr erfahren: Heute sichtbare Planeten
Sichtbarkeit der Planeten im September 2026: Nordhalbkugel
| Planet | Am besten zu sehen mit | Beobachtungszeit | 1.–10. Sep. | 11.–20. Sep. | 21.–30. Sep. |
|---|---|---|---|---|---|
| Merkur | Bloßes Auge | Abend | Nicht sichtbar | Schlecht | Schlecht |
| Venus | Bloßes Auge | Abend | Schlecht | Schlecht | Schlecht |
| Mars | Bloßes Auge | Morgen | Gut | Gut | Gut |
| Jupiter | Bloßes Auge | Morgen | Gut | Gut | Gut |
| Saturn | Bloßes Auge | Abend/Nacht | Gut | Gut | Gut |
| Uranus | Fernglas oder Teleskop | Späte Nacht/Morgen | Mittel | Mittel | Mittel |
| Neptun | Teleskop | Abend/Nacht | Mittel | Mittel | Mittel |
- Merkur (Löwe, Jungfrau; Helligkeit von -1,4 bis -0,1 mag): Zu Monatsbeginn steht Merkur zu nahe an der Sonne, um sichtbar zu sein. Seine Sichtbarkeit verbessert sich im weiteren Verlauf des Septembers, doch nach Sonnenuntergang bleibt er sehr tief. Am 12. September zieht die schmale Mondsichel in seiner Nähe vorbei, und am 26. September erscheint Merkur nahe Spica.
- Venus (Jungfrau; Helligkeit -4,8 mag): Die Venus bleibt sehr tief über dem Abendhorizont. Ende September erreicht sie außerdem ihre größte Helligkeit des Jahres. Suchen Sie sie am 2. September nahe Spica und am 14. September in der Nähe der Mondsichel.
- Mars (Zwillinge, Krebs; Helligkeit 1,1 mag): Im Laufe des Monats steigt Mars am Morgenhimmel immer höher. Am 6. September erscheint er nahe dem abnehmenden Mond, und am 17. September zieht er dicht an Pollux vorbei.
- Jupiter (Krebs, Löwe; Helligkeit -1,8 mag): Jupiter ist vor Sonnenaufgang leicht zu finden und steht im Laufe des Septembers immer höher am Himmel. Am 8. September erscheint er neben einer schmalen abnehmenden Mondsichel.
- Saturn (Fische, Walfisch; Helligkeit von 0,5 bis 0,3 mag): Saturn nähert sich seiner Opposition Anfang Oktober. Im September geht er am Abend auf und bleibt fast die ganze Nacht sichtbar. Am 27. September erscheint er nahe dem fast vollen Mond.
- Uranus (Stier; Helligkeit 5,7 mag): Uranus bleibt im Stier zwischen den Plejaden und Hyaden. Am besten ist er spät in der Nacht oder vor der Morgendämmerung mit einem Fernglas oder Teleskop zu sehen. Am 3. September zieht der Mond in seiner Nähe vorbei.
- Neptun (Fische; Helligkeit 7,7 mag): Neptun steht fast die ganze Nacht am Himmel und erreicht am 26. September seine Opposition, wenn seine Position am Himmel besonders günstig ist. Der helle Mond erschwert jedoch um dieses Datum herum die Beobachtung, weshalb sich frühere, dunklere Nächte besser eignen können.
Sichtbarkeit der Planeten im September 2026: Südhalbkugel
| Planet | Am besten zu sehen mit | Beobachtungszeit | 1.–10. Sep. | 11.–20. Sep. | 21.–30. Sep. |
|---|---|---|---|---|---|
| Merkur | Bloßes Auge | Abend | Nicht sichtbar | Mittel | Gut |
| Venus | Bloßes Auge | Abend | Gut | Gut | Gut |
| Mars | Bloßes Auge | Morgen | Gut | Gut | Gut |
| Jupiter | Bloßes Auge | Morgen | Schlecht | Mittel | Mittel |
| Saturn | Bloßes Auge | Abend/Nacht | Gut | Gut | Gut |
| Uranus | Fernglas oder Teleskop | Späte Nacht/Morgen | Mittel | Mittel | Mittel |
| Neptun | Teleskop | Abend/Nacht | Mittel | Mittel | Mittel |
- Merkur (Löwe, Jungfrau; Helligkeit von -1,4 bis -0,1 mag): Anfang September ist Merkur im Glanz der Sonne verborgen, doch seine Sichtbarkeit verbessert sich rasch. Ende September lässt er sich nach Sonnenuntergang leichter über dem Westhorizont erkennen. Am 12. September zieht die schmale Mondsichel in seiner Nähe vorbei, und am 26. September erscheint Merkur nahe Spica.
- Venus (Jungfrau; Helligkeit -4,8 mag): Die Venus zählt zu den am leichtesten erkennbaren Planeten am Abendhimmel und wird gegen Monatsende noch heller. Suchen Sie sie am 2. September nahe Spica und am 14. September neben der Mondsichel.
- Mars (Zwillinge, Krebs; Helligkeit 1,1 mag): Mars ist vor Sonnenaufgang sichtbar und steigt im Laufe des Septembers immer höher. Am 6. September erscheint er nahe dem abnehmenden Mond; am 17. September zieht er dicht an Pollux vorbei.
- Jupiter (Krebs, Löwe; Helligkeit -1,8 mag): Zu Monatsbeginn steht Jupiter vor Sonnenaufgang noch recht tief, wird später aber leichter sichtbar. Am 8. September erscheint er neben der abnehmenden Mondsichel.
- Saturn (Fische, Walfisch; Helligkeit von 0,5 bis 0,3 mag): Saturn nähert sich seiner Opposition Anfang Oktober. Im September geht er am Abend auf und bleibt fast die ganze Nacht sichtbar. Am 27. September erscheint er nahe dem fast vollen Mond.
- Uranus (Stier; Helligkeit 5,7 mag): Uranus ist am besten spät in der Nacht oder vor der Morgendämmerung mit einem Fernglas oder Teleskop zu sehen. Er bleibt im Stier zwischen den Plejaden und Hyaden. Am 3. September zieht der Mond in seiner Nähe vorbei.
- Neptun (Fische; Helligkeit 7,7 mag): Neptun ist fast die ganze Nacht sichtbar und erreicht am 26. September seine Opposition. Dann steht er besonders günstig am Himmel, doch der helle Mond erschwert seine Beobachtung. Dunklere Nächte zu Monatsbeginn können daher durch ein Teleskop eine bessere Sicht bieten.
Ende September 2026: Venus erreicht ihre größte Helligkeit des Jahres

Ende September erreicht die Venus eine Helligkeit von -4,8 mag und damit ihren Höchstwert des Jahres. Suchen Sie sie nach Sonnenuntergang im Sternbild Jungfrau. Von der Südhalbkugel aus steht sie deutlich über dem Horizont; in weiter nördlich gelegenen Regionen bleibt sie viel tiefer.
Durch ein Teleskop erscheint die Venus als schmale Sichel mit etwa 22 % Beleuchtungsgrad. Die Venus ist nicht dann am hellsten, wenn der größte Teil ihrer Scheibe beleuchtet ist, sondern wenn ihr scheinbarer Durchmesser groß genug ist, um die schmale Phase auszugleichen. Ende September befindet sich der Planet relativ nahe an der Erde und erscheint deshalb größer.
Astronomische Ereignisse im September 2026: Sternbilder und Sterne

Mehrere Sternbilder stehen im September günstig für die Beobachtung am Abend. Auf der Nordhalbkugel können Sie nach Adler, Schwan, Steinbock, Delphin, Pfeil, Füllen und Füchschen Ausschau halten. Adler und Schwan fallen dank der hellen Sterne Altair und Deneb im Sommerdreieck besonders auf. Die kleineren Sternbilder sind unter dunklem Himmel leichter zu erkennen.

Auf der Südhalbkugel stehen Adler, Steinbock, Pfau, Indianer, Delphin, Pfeil, Füllen, Füchschen und Mikroskop günstig. Der Pfau ist dank des hellen Sterns Peacock leichter zu erkennen, während Indianer und Mikroskop deutlich lichtschwächer sind.
Die beste Beobachtungszeit ist gegen 21 Uhr Ortszeit, wenn viele dieser Sternbilder nahezu ihren höchsten Punkt am Himmel erreichen. Für die lichtschwächsten Sternbilder eignen sich die Nächte um den Neumond am 11. September: Bei weniger Mondlicht sind sie wesentlich leichter zu sehen.
Mehr erfahren: Die besten Sternbilder im September
20. September: Mond auf einer Linie mit Altair und Deneb

Halten Sie am 20. September nach dem Mond, Altair und Deneb Ausschau, die am Himmel eine fast gerade Linie bilden. Altair steht dabei nahezu auf halber Strecke zwischen den beiden anderen Objekten.
Die drei Objekte erstrecken sich über einen großen Teil des Himmels: Von einem Ende zum anderen beträgt der Winkel etwa 74°. Das entspricht ungefähr drei Handbreiten bei ausgestrecktem Arm. Die Konstellation ist zu breit für das Gesichtsfeld eines Fernglases. Altair und Deneb gehören zu den hellsten Sternen am Abendhimmel im September, und der Mond ist zu etwa zwei Dritteln beleuchtet.
Der Anblick unterscheidet sich je nach Standort deutlich. In weiten Teilen der Nordhalbkugel kann die Linie hoch über den Himmel verlaufen, wobei Altair und Deneb weit über dem Horizont stehen. Von der Südhalbkugel aus erscheint sie viel tiefer im Norden, und besonders an südlicheren Standorten kann Deneb nahe am Horizont stehen.
Astronomische Ereignisse im September 2026: Meteorschauer
| Datum | Meteorschauer | Meteore/Stunde | Mondphase | Am besten sichtbar von |
|---|---|---|---|---|
| 1. September | Aurigiden | 6 | 🌖Abnehmender Dreiviertelmond | Nordhalbkugel |
| 9. September | September-ε-Perseiden | 8 | 🌘Abnehmende Mondsichel | Nordhalbkugel |
| 13. September | September-Lynciden | 3–4 | 🌒Zunehmende Mondsichel | Nordhalbkugel |
Im September erreichen drei Meteorschauer ihr Maximum, alle mit eher geringen stündlichen Raten.
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31. August–1. September – Aurigiden: Die Aurigiden erreichen gleich zu Monatsbeginn ihr Maximum und können etwa 6 Meteore pro Stunde hervorbringen. 2026 überstrahlt der helle Mond viele der schwächeren Meteore. Der Schauer ist am besten von der Nordhalbkugel aus zu sehen.
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9.–10. September – September-Epsilon-Perseiden: Der stärkste Meteorschauer des Monats kann etwa 8 Meteore pro Stunde hervorbringen. 2026 erreicht er sein Maximum zwei Tage vor Neumond, sodass das Mondlicht nicht stört. Der Schauer ist am besten von der Nordhalbkugel aus zu sehen.
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13. September – September-Lynciden: Dieser kleine Meteorschauer erzeugt etwa 3–4 Meteore pro Stunde. Die schmale Mondsichel stört die Beobachtung kaum. Die Lynciden sind am besten von der Nordhalbkugel aus zu sehen.
Mehr erfahren: Meteorschauer im September 2026
Astronomische Ereignisse im September 2026: Kometen
Am 21. September erreicht der Komet 169P/NEAT sein Perihel, den sonnennächsten Punkt seiner Umlaufbahn. Zu dieser Zeit wird eine Helligkeit von etwa 12 mag erwartet, sodass er nur mit einem Teleskop sichtbar bleibt.
Suchen Sie NEAT im September am Morgenhimmel. Er kann von beiden Hemisphären aus beobachtet werden, wobei die Bedingungen im Norden im Allgemeinen besser sind. Der Komet ist außerdem der Mutterkörper des Meteorschauers der Alpha-Capricorniden.
Mehr erfahren: Kommende Kometen
Deep-Sky-Objekte im September 2026
Planen Sie Beobachtungen von Deep-Sky-Objekten rund um den Neumond am 11. September, wenn das Mondlicht minimal ist.
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Mit bloßem Auge: Versuchen Sie, die Andromedagalaxie (M31) zu finden, die unter dunklem Himmel wie ein schwacher, diffuser Fleck aussieht. Der Pyramidenhaufen (M39) im Schwan und der helle südliche Kugelsternhaufen NGC 6752 können von sehr dunklen Standorten ebenfalls ohne optische Hilfsmittel erkannt werden.
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Mit einem Fernglas: Suchen Sie nach der Dreiecksgalaxie (M33), dem Angelfischhaufen (M71), der Bildhauergalaxie (NGC 253) und NGC 55. Im Fernglas erscheinen sie als schwache Schimmer oder kompakte Flecken und nicht als detailreiche Objekte.
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Mit einem Teleskop: Anspruchsvollere Ziele sind der Saturnnebel (NGC 7009), der Blaue-Schneeball-Nebel (NGC 7662) und – für erfahrene Beobachter mit einem großen Teleskop – Stephans Quintett.
Mehr erfahren: Die besten Ziele für Astrofotografie im September
Neue astronomische Jahreszeit beginnt: Tagundnachtgleiche im September 2026

Am 23. September um 00:06 GMT markiert die Tagundnachtgleiche im September den Beginn des astronomischen Herbstes auf der Nordhalbkugel und des astronomischen Frühlings auf der Südhalbkugel. Rund um die Tagundnachtgleiche erhalten beide Hemisphären nahezu gleich viel Sonnenlicht.
Zur Tagundnachtgleiche überquert die Sonne den Himmelsäquator, und Tag und Nacht sind weltweit fast gleich lang. Die Tagundnachtgleiche ist ein Zeitpunkt und kein sichtbares Himmelsereignis, doch eine Auswirkung lässt sich leicht erkennen: Um dieses Datum herum geht die Sonne fast genau im Osten auf und fast genau im Westen unter. Von da an werden die Tage im Norden bis zur Dezember-Sonnenwende immer kürzer und im Süden immer länger.
Mehr erfahren: Was ist eine Tagundnachtgleiche?; Die Tagundnachtgleiche in Bildern erklärt: Infografik
Machen Sie unser Quiz und testen Sie, wie gut Sie den Unterschied zwischen Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen kennen.

Astronomische Ereignisse im September 2026: FAQ
Was ist das beste astronomische Ereignis im September 2026?
Ende September erreicht die Venus ihre größte Helligkeit am Abendhimmel. Mit etwa -4,8 mag ist sie während dieser Abendsichtbarkeit am hellsten. Von der Südhalbkugel aus lässt sie sich leichter beobachten; in weiter nördlich gelegenen Regionen bleibt sie nach Sonnenuntergang tief über dem Horizont.
Zu Monatsbeginn wird der Mond außerdem am 8. September Jupiter und am 14. September Venus bedecken und die beiden Planeten in Teilen der Welt kurzzeitig verdecken. Weitere Höhepunkte sind die Linie aus Mond, Altair und Deneb am 20. September und der Erntevollmond am 26. September.
Wann ist der Vollmond im September 2026?
Der Erntevollmond tritt am 26. September um 16:49 GMT ein. Er trägt diesen Namen, weil er der Vollmond ist, der der Tagundnachtgleiche im September am nächsten liegt. Mehr erfahren Sie in unserem Leitfaden zum Vollmond im September.
Welche Planeten sind im September 2026 sichtbar?
Mars und Jupiter sind am Morgen sichtbar, während Venus und Saturn am Abend beziehungsweise in der Nacht beobachtet werden können. Uranus ist spät in der Nacht oder vor der Morgendämmerung mit einem Fernglas oder Teleskop zu sehen, Neptun am besten durch ein Teleskop. Merkur ist schwerer zu erwischen, wird auf der Südhalbkugel gegen Monatsende aber leichter sichtbar.
Gibt es im September 2026 Meteorschauer?
Ja. Im September sind die Aurigiden, die September-Epsilon-Perseiden und die September-Lynciden aktiv. Der stärkste dieser Schauer, die September-Epsilon-Perseiden, kann unter idealen Bedingungen etwa 8 Meteore pro Stunde hervorbringen. Erwarten Sie also ein eher bescheidenes Schauspiel, das nicht annähernd an die Perseiden heranreicht. Mehr erfahren Sie in unserem Leitfaden zu den Meteorschauern im September.
Wann ist der Himmel im September 2026 am dunkelsten?
Die dunkelsten Nächte liegen rund um den Neumond am 11. September. Da dann kaum oder gar kein Mondlicht stört, ist dies die beste Zeit des Monats, um lichtschwache Galaxien, Nebel, Sternhaufen und Meteore zu beobachten.
Bemerkenswerte Astronomie-Termine im September 2026
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19. September – International Observe the Moon Night: Diese jährliche, von der NASA geleitete weltweite Veranstaltung bringt Menschen aus aller Welt zusammen, um den Mond zu beobachten und zu feiern. Der Termin wird in die Nähe des ersten Viertels gelegt, wenn der Mond am Abend hoch steht und die Schatten entlang des Terminators Krater und Berge besonders gut sichtbar machen.
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19. September – Herbstlicher Tag der Astronomie: Der Tag der Astronomie im Frühjahr 2026 fand am 25. April statt; die Herbstveranstaltung folgt am 19. September. Der Tag der Astronomie wird zweimal im Jahr gefeiert – einmal im Frühjahr und einmal im Herbst –, meist an einem Samstag nahe dem ersten Viertel. Mehr erfahren Sie in unserem Leitfaden zum Tag der Astronomie.
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20. September – 75 Jahre seit Yoricks Rückkehr zur Erde: 1951 kehrte der Affe Yorick sicher von einem Forschungsflug mit einer Aerobee-Rakete zurück – einem der ersten erfolgreichen Tierflüge in große Höhen. Versuchen Sie in unserem Quiz, weitere berühmte Premieren der Raumfahrt zu nennen.
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23. September – 180 Jahre seit der Entdeckung des Neptun: Neptun wurde mathematisch vorhergesagt, bevor er durch ein Teleskop beobachtet wurde. Astronomen berechneten, wo sich der unsichtbare Planet befinden sollte, und am 23. September 1846 wurde er nahe der vorhergesagten Position entdeckt. Erfahren Sie mehr über Neptun.
Astronomische Ereignisse im September 2026: Fazit
Im September 2026 zieht der Mond vor Jupiter und Venus vorbei, bildet mit Altair und Deneb eine 74° breite Linie und erreicht als Erntemond seine Vollmondphase. Die Venus erreicht ihre größte Helligkeit, drei Meteorschauer haben ihr Maximum, der Komet 169P/NEAT erreicht sein Perihel und mehrere Deep-Sky-Objekte stehen günstig. Mit der kostenlosen App Sky Tonight können Sie diese Objekte bestimmen und ihre Sichtbarkeit an Ihrem Standort prüfen.
