Planetenkonstellation am 28. Februar 2026: 6 Planeten in einer Reihe am Abendhimmel

Rund um den 28.02.2026 stehen sechs Planeten nach Sonnenuntergang über dem Horizont. Sie stehen jedoch nicht alle in einem Himmelsbereich, sondern erstrecken sich über den gesamten Himmel. Beginnen Sie 30 bis 60 Minuten nach Sonnenuntergang mit den Beobachtungen: Zunächst sehen Sie tief im Westen Merkur, Venus und Saturn, dann hoch im Südosten/Osten Jupiter. Uranus und Neptun sind lichtschwach und erfordern ein Teleskop. Nutzen Sie Star Walk 2, um in Echtzeit exakte Orientierung zu erhalten.

Inhalt

28. Februar Planetenkonstellation: Die wichtigsten Details

  • Datum: 28. Februar 2026
  • Beste Beobachtungszeit: Etwa 30 Minuten nach lokalem Sonnenuntergang
  • Wohin schauen: Von tief im Westen (Merkur/Venus/Saturn) bis hoch im Osten (Jupiter)
  • Mit bloßem Auge sichtbar: Merkur, Venus, Saturn, Jupiter
  • Fernglas oder Teleskop nötig: Uranus, Neptun

Neu bei den Begriffen „Planetenparade“ oder „Planetenkonstellation“? Lesen Sie unseren Guide: Was ist eine Planetenparade? Planetenkonstellation erklärt.

Planetenkonstellation-Uhrzeit (Deutschland, Österreich & Schweiz)

Das beste Beobachtungsfenster beginnt etwa 30 Minuten nach Sonnenuntergang vor Ort. Hier sind die ungefähren „Startzeiten“ für einige große Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz:

StadtTerminSonnenuntergang (MEZ)Mit der Suche beginnen (~+30 Min.)
Berlin, Deutschland1. März17:4518:14
München, Deutschland1. März17:5718:27
Hamburg, Deutschland1. März17:5718:27
Köln, Deutschland1. März18:1318:43
Wien, Österreich1. März17:3818:08
Salzburg, Österreich1. März17:5218:22
Innsbruck, Österreich1. März17:5918:29
Zürich, Schweiz1. März18:1018:40
Basel, Schweiz1. März18:1418:44
Bern, Schweiz1. März18:1518:45

Die Zeiten sind ungefähre Werte. Für Ihren genauen Standort und Ihren Horizont nutzen Sie die Sternenhimmel-App Star Walk 2.

Realitätscheck: Was Sie wirklich sehen (und wie „Erfolg“ aussieht)

Ja, rund um den 28.02.2026 stehen sechs Planeten in einer Reihe über dem Horizont – aber alle sechs zu sehen ist eine andere Herausforderung.

Die meisten Menschen werden Jupiter und Venus leicht entdecken können. Saturn ist machbar, kann aber in heller Dämmerung schwach wirken. Merkur ist der „blinzeln-und-weg“-Planet: Er steht sehr tief und sinkt nach Sonnenuntergang schnell. Uranus braucht meist ein Fernglas, und Neptun ist in der Regel ein Teleskopziel.

Bewerten Sie Ihre Beobachtung also nicht nach dem Motto „alle sechs oder nichts“. Ein tolles Ergebnis ist:

  • Level 1 (einfach): Jupiter + Venus
  • Level 2 (gut): zusätzlich Saturn und/oder Merkur
  • Level 3 (sehr gut): Uranus (Fernglas) + Neptun (Teleskop, dunkler Himmel)

Was passiert bei der Planetenkonstellation am 28. Februar?

Am 28. Februar 2026 stehen sechs Planeten am selben Abend über dem Horizont – deshalb wird dieses Datum häufig als Planetenkonstellation oder „Planetenparade“ bezeichnet.

Was Sie am Himmel tatsächlich bemerken, ist ein sanfter Bogen von Planeten entlang der Ekliptik (ein Sichtlinien-Effekt, keine perfekte gerade Linie im Weltraum) – mit vier hellen Planeten als Hauptshow und zwei lichtschwachen als Herausforderung für Fernglas-/Teleskop.

Planetenparade am 28. Februar 2026 (Blick aus dem Weltraum)
So sieht die Planetenkonstellation am 28. Februar von oberhalb der Ebene des Sonnensystems aus.

NASA hebt dieses Datum als „Planetenparade“ hervor: Der Hauptgrund, warum es besonders ist, ist, dass mehrere helle Planeten gleichzeitig ohne optische Hilfsmittel sichtbar sind.

Diese Parade umfasst:

  • Merkur
  • Venus
  • Saturn
  • Jupiter
  • Uranus
  • Neptun

Solche Himmelsereignisse sind ziemlich selten, besonders wenn vier helle Planeten gleichzeitig ohne optische Hilfe zu sehen sind. Noch spezieller wird diese „Planetenparade“ durch ihre Abendsichtbarkeit, die für die meisten Beobachter bequemer ist als die Planetenkonstellation am frühen Morgen. Wenn Sie eine allgemeine Erklärung dazu möchten, was als „Planetenparade“ gilt (und welche weiteren Konstellationen anstehen), lesen Sie unseren Planetenparaden-Guide.

Wann kann man sechs Planeten in einer Reihe sehen?

Das ist ein Ereignis von Ende Februar bis Anfang März – kein einzelner 5-Minuten-Moment: An unterschiedlichen Orten ist die „engste Aufstellung“ an leicht unterschiedlichen Abenden zu sehen.

  • Hauptdatum: 28. Februar 2026
  • Beste Zeit: in der ersten Stunde nach lokalem Sonnenuntergang (Merkur ist zeitkritisch)
  • Sichtbarkeitsfenster: Ende Februar bis Anfang März (abhängig vom Standort)

Der 28. Februar ist ein mittleres Datum – der Zeitpunkt, an dem die Planeten für viele Orte weltweit am dichtesten gruppiert erscheinen. Je nachdem, wo Sie leben, kann der beste Beobachtungsabend ein paar Tage früher oder später stattfinden.

Wann ist die Planetenkonstellation am besten sichtbar? (inkl. Daten für Deutschland, Österreich und die Schweiz)

Hier sind einige Beispiele für Daten, an denen sich die Planeten im kleinsten Sektor des Himmels versammeln:

  • São Paulo: 25. Februar
  • Athen: 28. Februar
  • New York: 28. Februar
  • Mexiko-Stadt: 28. Februar
  • Tokio: 28. Februar
  • Peking: 1. März
  • Berlin: 1. März
  • Zürich: 1. März
  • Wien: 1. März
  • London: 1. März
  • Mumbai: 1. März
  • Reykjavík: 2. März

Um das beste Datum und die beste Uhrzeit für die Beobachtung an Ihrem Standort auszuwählen, verwenden Sie die Funktion Planet Walk in der Star Walk 2-App.

Welche Planeten werden während der Planetenkonstellation sichtbar sein?

Planetenkonstellation am 28. Februar sichtbar sein?
Welche Planeten werden während der Am 28. Februar werden sechs Planeten – Merkur, Venus, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun – gemeinsam am Himmel zu sehen sein.

Während der Planetenkonstellation am 28. Februar werden sechs Planeten am Abendhimmel zu sehen sein, aber nicht alle werden gleichermaßen leicht zu erkennen sein. Einige leuchten hell, während andere schwächer sind und ein Fernglas oder ein Teleskop erfordern. Hier sind sie, geordnet nach ihrer Sichtbarkeit, von den am einfachsten bis zu den am schwierigsten zu beobachtenden.

Mit bloßem Auge sichtbare Planeten:

  • Venus (−3,9 mag) – das hellste Objekt am Himmel (nach dem Mond)
  • Jupiter (−2,4 mag) – ebenfalls hell und unverkennbar
  • Saturn (1,0 mag) – mäßig hell und leicht zu erkennen
  • Merkur (1,6 mag) – klein und kaum zu erkennen

Planeten, für deren Beobachtung ein Fernglas erforderlich ist:

  • Uranus (5,8 mag) – Fernglas erforderlich
  • Neptun (7,8 mag) – leistungsstarkes Fernglas oder Teleskop erforderlich

Damit Sie Ihre Beobachtung planen können, fasst die untenstehende Tabelle zusammen, wo Sie jeden Planeten auf der Nordhalbkugel finden und ob Sie ein Fernglas oder ein Teleskop benötigen.

PlanetMit bloßem Auge?Wo am HimmelWie lange nach Sonnenuntergang sichtbar
MerkurJa (herausfordernd)Sehr tief am westlichen Himmel~1 Stunde
VenusJaSehr tief am westlichen Himmel~1 Stunde
SaturnJaTief am westlichen Himmel~1,5 Stunden
JupiterJaHoch am östlichen bis südöstlichen HimmelDen größten Teil der Nacht
UranusNeinHoch am südwestlichen bis westlichen HimmelBis etwa Mitternacht (mit Optik)
NeptunNeinTief am westlichen Himmel~1,5 Stunden (mit Optik)

Nachfolgend finden Sie eine Planeten-Übersicht, in der erklärt wird, wo jeder einzelne am Himmel erscheint und wie sich seine Sichtbarkeit im Laufe des Abends verändert.

Merkur: Ein kurzer Abendauftritt

Am 28. Februar 2026 nähert sich Merkur dem Ende seiner abendlichen Sichtbarkeit, nachdem er Anfang des Monats seine größte Entfernung von der Sonne erreicht hat. Er wird kurz nach Sonnenuntergang sehr tief über dem westlichen Horizont im Sternbild Fische erscheinen.

Da Merkur schnell untergeht, wird er nur für eine kurze Zeit sichtbar sein – wahrscheinlich weniger als eine Stunde. Beginnen Sie mit der Beobachtung, sobald sich der Himmel verdunkelt, und stellen Sie sicher, dass Sie eine klare, ungehinderte Sicht auf den Horizont haben.

Venus: Der helle Wegweiser

Die Venus ist nicht zu übersehen. Mit einer Helligkeit von −3,9 mag im Sternbild Wassermann wird sie den westlichen Himmel dominieren und als einfachster Bezugspunkt für die Lokalisierung von Merkur und den anderen Planeten dienen.

Obwohl Venus der hellste Planet in dieser Konstellation ist, steht sie sehr tief am Himmel, sodass man sie am frühen Abend beobachten muss und ein klarer westlicher Horizont erforderlich ist.

Am Abend des 27. Februar wird Venus etwa 5° von Merkur entfernt vorbeiziehen. Am 28. Februar werden die beiden Planeten immer noch nahe beieinander stehen. Aufgrund ihrer Nähe zur Sonne und ihrer geringen Höhe über dem Horizont werden sie jedoch schwerer zu erkennen sein.

Saturn: Stabil und golden

Etwas höher über Venus strahlt Saturn mit seinem charakteristischen sanften gelben Licht im Sternbild Fische. Im Gegensatz zu Sternen erscheint sein Licht gleichmäßig und ohne zu funkeln – daran können Sie ihn erkennen. Oder Sie verwenden einfach die Star Walk 2 App!

Die Position des Saturn macht ihn zu einer wichtigen visuellen Brücke zwischen den Planeten am unteren Horizont (Merkur und Venus) und den höheren Teilen der Konstellation.

Neptun: Ein unscheinbarer Nachbar des Saturn

Neptun befindet sich ganz in der Nähe des Saturn im Sternbild Fische – etwa 1° entfernt! Obwohl er mit bloßem Auge nicht zu sehen ist, kann er bei dunklem Himmel mit einem Fernglas oder einem kleinen Teleskop entdeckt werden.

Wenn Sie Saturn zuerst finden, lässt sich Neptun viel leichter lokalisieren, indem Sie die Umgebung absuchen.

Uranus: Höher am Himmel, aber schwerer zu sehen

Uranus wird viel höher über dem Horizont erscheinen, im Sternbild Stier. Obwohl er unter perfekten Bedingungen bei dunklem Himmel theoretisch ohne optische Hilfsmittel zu sehen ist, wird die Verwendung eines Fernglases dringend empfohlen.

Außerdem befindet sich Uranus nicht weit vom Sternhaufen der Plejaden entfernt – der Abstand zwischen ihnen beträgt etwa 5°. Die Plejaden (die bei dunklem Himmel mit bloßem Auge sichtbar sind) können Ihnen helfen, den schwachen Planeten schneller zu finden.

Jupiter: Der strahlende Riese im Osten

Auf der gegenüberliegenden Seite des Himmels – hoch im Südosten – wird Jupiter hell leuchten. Er befindet sich im Sternbild Zwillinge, nicht weit entfernt von den hellen Sternen Kastor und Pollux.

Als Bonus erscheint der zu 90 % beleuchtete Mond sehr nahe bei Jupiter – der Abstand zwischen beiden beträgt etwa 4°. Der Nachteil ist, dass der fast volle Mond auch den Himmel erhellt, wodurch schwache Planeten wie Uranus schwerer zu erkennen sind.

Mit einem Fernglas können Sie versuchen, knapp unterhalb des Mondes nach dem Bienenstockhaufen (M44) zu suchen – einem der hellsten offenen Sternhaufen. Das ist ein einfaches „Extra“-Ziel, das die Beobachtung noch lohnender macht.

Wie sich die Planetenkonstellation im Laufe der Nacht verändert

Die Planetenkonstellation am 28. Februar ist kurz nach Sonnenuntergang am besten zu sehen. Im Laufe des Abends wird sich Folgendes mit den Planeten ereignen:

  • Merkur und Venus werden als erste untergehen
  • Saturn und Neptun werden folgen
  • Uranus wird länger sichtbar bleiben
  • Jupiter geht als letzter unter

Aus diesem Grund ist das Timing entscheidend – insbesondere, wenn Sie alle sechs Planeten auf einmal sehen möchten. Im Folgenden zeigen wir Ihnen eine einfache Möglichkeit, dies zu erreichen.

So finden Sie alle sechs Planeten ganz einfach

Der einfachste und schnellste Weg, alle sechs Planeten zu entdecken, ist die Verwendung der Planet Walk-Funktion in der kostenlosen Star Walk 2-App. So verwenden Sie sie:

Wie findet man die Planeten während der Planetenparade am 28. Februar 2026?
Verwenden Sie die Funktion „Planet Walk” in der Star Walk 2-App, um alle sechs Planeten während der Konstellation am 28. Februar 2026 schnell am Himmel zu finden.
  1. Öffnen Sie Star Walk 2 und gehen Sie zu Menü > Planeten.
  2. Tippen Sie auf die Schaltfläche Planet Walk oder wählen Sie einen beliebigen Planeten aus der Liste aus.
  3. Richten Sie Ihr Smartphone auf den Himmel, um die Karte mit den tatsächlichen Himmelsobjekten abzugleichen.
  4. Tippen Sie auf eines der Planetensymbole und folgen Sie dem Pfeil, um den Planeten am Himmel zu finden.
  5. Tippen Sie auf das Kamerasymbol, um den AR-Modus für eine beeindruckende Himmelsüberlagerung zu aktivieren.

Planet Walk hebt alle Planeten gleichzeitig hervor – etwas, das die meisten Sternbeobachtungs-Apps nicht können.

In welche Richtung muss man sich am 28. Februar 2026 wenden, um die Planetenkonstellation zu sehen?

Wo kann man die Planetenkonstellation am 28. Februar sehen (Nordhalbkugel)
Planetenkonstellation am 28. Februar, von der Nordhalbkugel aus gesehen.

Am Abend des 28. Februar werden die sechs Planeten von West nach Ost über den Himmel verteilt sein. Hier sollten Sie hinschauen, um sie zu entdecken:

  • Westen/Südwesten: Merkur, Venus, Saturn, Neptun
  • Südwesten (höher am Himmel): Uranus
  • Osten: Jupiter, nahe dem hellen Mond

Die Planeten werden einen sanften Bogen über den Himmel ziehen und dabei der Ekliptik folgen – dem Weg, den die Sonne im Laufe des Jahres zurücklegt.

Beachten Sie, dass auf der Südhalbkugel die Anordnung insgesamt ähnlich sein wird, der Bogen der Konstellation jedoch in entgegengesetzter Richtung geneigt sein wird.

Wo kann man die Planetenkonstellation am 28. Februar sehen (Südhalbkugel)
Planetenkonstellation am 28. Februar, von der Südhalbkugel aus gesehen.

Kurze Tipps für die Beobachtung der Planetenkonstellation im Februar 2026

Die meisten „Fehlschläge“ bei Planetenparaden haben zwei Gründe: ein verdeckter Westhorizont (Bäume/Gebäude) und Dunst in Horizontnähe, der Merkur und Saturn in der Dämmerung versteckt. Nutzen Sie diese Checkliste, um Ihre Chancen in einer kurzen Abendsession zu maximieren.

  • Beginnen Sie mit der Beobachtung, sobald der Himmel dunkler wird
  • Wählen Sie einen Ort mit freiem Westhorizont
  • Nehmen Sie ein starkes Fernglas oder ein Teleskop mit, wenn Sie Uranus und Neptun sehen möchten.
  • Sicherheitshinweis: Richten Sie das Fernglas oder das Teleskop niemals in die Nähe der Sonne.
  • Wenn Sie Optik in Horizontnähe verwenden, warten Sie, bis die Sonne vollständig untergegangen ist, und schwenken Sie niemals in der Nähe der Sonnenposition.
  • Warten Sie nicht zu lange – Merkur geht schnell unter!
  • Denken Sie daran: Planeten leuchten ruhig – so unterscheiden Sie sie von funkelnden Sternen.

Um ganz sicherzugehen, dass Sie einen Planeten und nicht einen Stern sehen, identifizieren Sie Himmelsobjekte in Echtzeit mit der App Star Walk 2.

FAQ: Planetenkonstellation am 28. Februar 2026

Was ist eine Planetenparade?

Eine Planetenparade (oft auch „Planetenkonstellation“ genannt) ist der Eindruck, dass mehrere Planeten entlang der Ekliptik von der Erde aus gesehen gruppiert erscheinen. Für eine vollständige Erklärung (und weitere kommende Konstellationen) lesen Sie unseren Planetenparade-Guide.

Warum ist der 28. Februar 2026 gerade so im Trend?

Der 28. Februar 2026 ist im Trend, weil rund um den 28. Februar 2026 eine seltene „Planetenparade“ stattfindet – sechs Planeten erscheinen kurz nach Sonnenuntergang am Abendhimmel. NASA hebt den 28. Februar außerdem als „Planetenparade“ in seiner Liste bemerkenswerter Himmelsereignisse 2026 hervor.

Welche Planeten stehen am 28. Februar 2026 in einer Reihe?

Sechs Planeten stehen am 28. Februar 2026 in einer Reihe: Merkur, Venus, Saturn, Jupiter, Uranus und Neptun. (Die Sichtbarkeit hängt von Ihrem Standort und den lokalen Himmelsbedingungen ab.)

Sind alle sechs Planeten am 28. Februar 2026 mit bloßem Auge sichtbar?

Nein. Unter guten Bedingungen können Merkur, Venus, Saturn und Jupiter ohne Optik gesehen werden. Uranus und Neptun sind deutlich lichtschwächer und erfordern in der Regel ein Fernglas oder ein Teleskop.

Wann ist die beste Zeit, um die Planetenkonstellation zu sehen?

An den meisten Orten beginnt das beste Zeitfenster etwa 30 Minuten nach dem lokalen Sonnenuntergang. Die genaue Zeit hängt von Ihrer geografischen Breite und davon ab, wie frei Ihr Westhorizont ist.

Wann ist die beste Zeit, um die Planetenkonstellation in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sehen?

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Planetenkonstellation am besten am 3. März zu sehen. Beginnen Sie etwa 30 Minuten nach Ihrem lokalen Sonnenuntergang und schauen Sie tief in den Westhimmel. Der Merkur/Venus-Teil ist kurz, daher sollten Sie innerhalb der ersten Stunde nach Sonnenuntergang beobachten.

Wohin sollte ich am Himmel schauen?

Schauen Sie entlang der Ekliptik (dem Weg, dem die Sonne und die Planeten folgen). An diesem Datum stehen Merkur/Venus/Saturn tief in Richtung Sonnenuntergang, während Jupiter deutlich höher am Himmel steht.

Warum ist Merkur (und manchmal auch Saturn) schwer zu sehen?

Der Merkur bleibt am Himmel nahe bei der Sonne, steht daher sehr tief am Horizont und geht kurz nach Sonnenuntergang unter. Der Saturn kann in der Dämmerung ebenfalls schwach wirken, besonders bei Dunst oder Lichtverschmutzung.

Brauche ich ein Teleskop, um Uranus und Neptun zu sehen?

Ein Teleskop hilft, aber ein Fernglas kann reichen – besonders für Uranus. Der Neptun ist lichtschwächer und schwieriger zu sehen; daher macht ein Teleskop (und ein dunkler Himmel) es deutlich leichter.

Ist diese Planetenkonstellation etwas Besonderes?

Mehrere Planeten am selben Abend zu sehen ist nicht extrem selten, aber eine so umfangreiche Aufstellung, die zudem bequem zu beobachten ist (vor allem mit mehreren Planeten mit bloßem Auge), ist besonders – und lohnt die Planung.

6 Planeten in einer Reihe am 28. Februar 2026: Fazit

Die Planetenkonstellation am 28. Februar 2026 ist ein Muss – sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Himmelsbeobachter. Dank der günstigen Abendzeit bietet diese „Planetenparade“ eine seltene Chance, gleich ein halbes Dutzend Planeten zu sehen! Außerdem sorgt ein heller, fast voller Mond nahe bei Jupiter für einen noch eindrucksvolleren Anblick.

Wenn Sie die Definition von „Planetenparade“ und einen ganzjährigen Überblick über weitere Konstellationen suchen, lesen Sie unseren Planetenparade-Guide.

Möchten Sie eine Echtzeit-Anzeige für Ihren Standort? Laden Sie die kostenlose Star Walk 2 App herunter und nutzen Sie die Planet Walk-Funktion, um sich von Planet zu Planet über den Himmel führen zu lassen.

Klare Nächte!

Trustpilot