Blutmond 2026 in Deutschland/Österreich/Schweiz: nicht sichtbar – so erlebt man die totale Mondfinsternis trotzdem

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Der Blutmond im März 2026 wird die einzige totale Mondfinsternis des Jahres sein und Himmelsbeobachtern die seltene Gelegenheit bieten, den Mond tiefrot zu sehen. Die nächste totale Mondfinsternis wird erst 2028 stattfinden, weshalb dieses Ereignis besonders sehenswert ist. Doch Deutschland, Österreich und die Schweiz gehen bei diesem Blutmond leer aus. In diesem Leitfaden finden Sie übersichtliche Sichtbarkeitskarten sowie genaue Zeiten der Finsternis. Mit der Sky Tonight App können Sie außerdem ganz einfach prüfen, ob die Finsternis von Ihrem Standort aus sichtbar sein wird. Sie erhalten auch Informationen zu alternativen Himmelserignissen in DACH während dieser Mondfinsternis.

Inhalt

Totale Mondfinsternis 2026: Kurzinfos

  • Datum: 2.–3. März 2026
  • Typ: totale Mondfinsternis („Blutmond“)
  • Totalität: 12:04–13:03 Uhr MEZ (11:04 – 12:03 Uhr GMT)
  • Maximum: 12:33 Uhr MEZ (11:33 Uhr GMT)
  • Gesamtdauer: 5 Stunden 39 Minuten
  • Dauer der Totalität: 58 Minuten 19 Sekunden
  • Totalität (roter Mond) sichtbar von: Ostasien, Australien, Neuseeland (am 4. März), Pazifikregion, Nord- und Mittelamerika, äußerster Westen Südamerikas
  • Partielle Finsternis sichtbar von: weiten Teilen Südamerikas und Zentralasiens
  • Finsternis nicht sichtbar von: Afrika, Europa (einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz)

Eine Mondfinsternis kann nur bei Vollmond auftreten. Die Mondfinsternis im März fällt mit dem Vollmond im März 2026 zusammen, auch als Wurmmond bekannt. Der Vollmond erreicht seinen Höhepunkt um 12:38 Uhr MEZ (11:38 Uhr GMT) – etwa eine halbe Stunde nach Beginn der Totalität.

Wo ist der Blutmond im März 2026? Karte zur Sichtbarkeit der Mondfinsternis

Sichtbarkeitskarte der Mondfinsternis am 3. März 2026
Die Karte zeigt, wo Sie den Blutmond im März 2026 sehen können. Rote Bereiche markieren Regionen, in denen die gesamte Mondfinsternis vom Anfang bis zum Ende sichtbar ist. Rosa und lila Zonen markieren Regionen, in denen die Totalität oder das Maximum der Finsternis beobachtet werden kann – oft nur knapp über dem Horizont. Hellblaue Bereiche zeigen Regionen, in denen nur partielle oder Halbschattenphasen sichtbar sind. Dunkle, unmarkierte Bereiche bedeuten, dass die Finsternis dort nicht sichtbar ist.

Die totale Mondfinsternis im März 2026 wird in großen Teilen der Welt sichtbar sein. Was genau zu sehen ist, hängt vom Standort ab:

  • Die gesamte Finsternis wird in den östlichsten Teilen Asiens, im Osten Australiens, in Neuseeland, im Pazifikraum und in Teilen des westlichen Nordamerikas sichtbar sein. In diesen Regionen wird man sehen, wie der Mond während der Totalität rot wird und dann langsam wieder zu seiner normalen Farbe zurückkehrt. Beachten Sie, dass in Neuseeland die Totalität nach Mitternacht stattfindet, wobei die maximale Phase am 4. März Ortszeit erreicht wird.
  • In Teilen Ostasiens und West-/Zentralaustralien beginnt die Finsternis vor dem Mondaufgang. Beobachter dort sehen den Mond bereits teilweise verfinstert aufgehen und können den roten Mond während der Totalität beobachten, auch wenn der Beginn der Halbschattenphase verpasst wird.
  • In Teilen von Ost-Nordamerika und im äußersten Westen Südamerikas endet die Finsternis nach dem Monduntergang. In diesen Regionen wird der Mond sehr niedrig über dem Horizont rot, und das Ende der Totalität wird nicht sichtbar sein.
  • In Teilen von Zentralasien, im Osten Südamerikas und in nahegelegenen Regionen sehen Sie nur eine partielle Mondfinsternis. Ein Teil des Mondes wirkt dunkel, als würde ein gebogener Schatten darüber wandern, während der Rest hell bleibt. An manchen Orten zeigt sich die Finsternis nur als leichte Verdunkelung, die schwer zu bemerken sein kann.
  • In Europa, Afrika und weiten Teilen des Nahen Ostens steht der Mond während der gesamten Finsternis unter dem Horizont, was bedeutet, dass das Ereignis in diesen Regionen überhaupt nicht sichtbar ist; daher gehören Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht zu den Beobachtungsorten.

Wenn Sie neu in der Welt der Mondfinsternisse sind, erklärt unser vollständiger Leitfaden wie Mondfinsternisse funktionieren, den Unterschied zwischen totalen und partiellen Finsternissen sowie warum der Mond rot wird.

Sichtbarkeitskarte der totalen Mondfinsternis: USA & Kanada

Sichtbarkeitskarte der Mondfinsternis: Blutmond im März 2026 in den USA und Kanada
In Nordamerika ist der rote Mond im Westen am höchsten und am einfachsten zu beobachten, während er in den zentralen und östlichen Regionen niedriger über dem Horizont erscheint und kürzer sichtbar ist.

In den Vereinigten Staaten und Kanada variiert die Sichtbarkeit der Finsternis deutlich von West nach Ost:

  • Westliches Nordamerika, einschließlich Teilen von Westkanada und des Westens der USA, wird die vollständige Mondfinsternis sehen. In Städten wie Los Angeles, San Francisco, Seattle und Vancouver können die Beobachter die dramatischsten Phasen der Finsternis verfolgen, wobei der Mond rötlich über dem Horizont erscheint.
  • Zentrale Regionen, darunter Denver, Dallas, Chicago und Winnipeg, erleben den Mond in der Phase der maximalen Verfinsterung. Auch hier wird der rote Mond sichtbar sein, jedoch ist die Finsternis nicht vom Anfang bis zum Ende zu sehen.
  • Östliches Nordamerika, einschließlich New York, Toronto, Washington und Miami, sieht den Mond in der Totalität sehr tief über dem Horizont. In diesen Regionen ist der rote Mond möglicherweise nur kurz sichtbar, bevor er bald darauf untergeht und die späteren Phasen der Finsternis nicht mehr beobachtbar sind.

Sichtbarkeitskarte der totalen Mondfinsternis 2026: Australien & Neuseeland

Die gesamte Mondfinsternis wird in weiten Teilen Neuseelands und im Osten Australiens sichtbar sein. Teile Zentral- und Westaustraliens sehen die Totalität oder die maximale Phase, verpassen jedoch die frühesten Phasen der Finsternis.

  • Ostaustralien und ganz Neuseeland, darunter Sydney, Brisbane, Canberra, Auckland und Wellington, sehen die gesamte Finsternis von Anfang bis Ende. An diesen Orten steht der Mond während der Totalität hoch genug am Himmel und wird deutlich tiefrot, wenn er vollständig durch den Erdschatten zieht. In Neuseeland findet die Finsternis nach Mitternacht statt, wobei die maximale Phase am 4. März Ortszeit erreicht wird.
  • West- und Zentralaustralien, darunter Perth und Adelaide, verpassen die frühesten Phasen der Finsternis, da diese vor dem Mondaufgang stattfinden. Beobachter dort sehen den Mond bereits verfinstert aufgehen und können so den Höhepunkt der Finsternis erleben – den roten Mond kurz nach dem Mondaufgang.

Sichtbarkeitskarte der totalen Mondfinsternis 2026: Asien

Blutmond 2026 Sichtbarkeitskarte für asiatische Regionen: Japan, China, Südkorea, Indien
In Asien ist die totale Mondfinsternis im März 2026 am besten im äußersten Osten zu sehen, wo der rote Mond deutlich über dem Horizont steht. Weiter westlich geht der Mond bereits während der Finsternis oder der Totalität auf, während zentrale und westliche Teile Asiens nur partielle Phasen sehen – oder die Finsternis ganz verpassen.

In Asien verändert sich die Sichtbarkeit der totalen Mondfinsternis im März 2026 von Osten nach Westen allmählich:

  • In den äußersten östlichen Teilen Asiens (äußerster Osten Russlands, Osten Japans) können Beobachter die gesamte Finsternis von Anfang bis Ende sehen, wobei der rote Mond deutlich über dem Horizont steht.
  • In Ostasien (Westen Japans, Koreanische Halbinsel, Osten Chinas) beginnt die Finsternis kurz vor dem Mondaufgang. In diesen Regionen geht der Mond bereits verfinstert auf, sodass Beobachter sehen können, wie der Mond während der Totalität rot wird, auch wenn die frühesten Phasen verpasst werden.
  • In Südostasien (Osten der Mongolei, zentrale Teile Chinas, Südostasien, Nordosten Indiens) geht der Mond während oder nahe am Ende der Totalität auf. Beobachter dort sehen den roten Mond kurz nach dem Mondaufgang, gefolgt von den letzten partiellen Phasen, während der Mond den Erdschatten langsam verlässt.
  • In West- und Zentralasien (Westen Chinas, der größte Teil Indiens, Sri Lanka, Zentralasien) ist nur das Ende einer partiellen Mondfinsternis sichtbar. Der rote Mond wird nicht zu sehen sein, da die Totalität stattfindet, während der Mond noch unter dem Horizont steht.
  • In den westlichsten Teilen Asiens, einschließlich des Nahen Ostens, findet die Finsternis vollständig unter dem Horizont statt, sodass sie überhaupt nicht sichtbar wird.

Ist die Mondfinsternis im März 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz sichtbar?

Die totale Mondfinsternis am 3. März 2026 wird nur in Teilen Amerikas und Asiens vollständig sichtbar sein. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird sie nicht zu sehen sein – die nächste Gelegenheit für eine totale Mondfinsternis in Mitteleuropa bietet sich erst am 31. Dezember 2028.

Doch es gibt ein kleines Trostpflaster: Am 28. August 2026 lässt sich von Mitteleuropa aus zumindest eine partielle Mondfinsternis beobachten. Wer früh aufsteht, kann gegen 4:30 Uhr MEZ den Mond im Halbschatten der Erde sehen.

Kann ich von meinem Standort aus die Mondfinsternis 2026 sehen?

Am einfachsten können Sie herausfinden, ob die Mondfinsternis 2026 von Ihrem genauen Standort aus sichtbar sein wird, indem Sie die App Sky Tonight verwenden.

Blutmond-Zeit für meinen Standort in Sky Tonight: Sehen Sie nach, wann die totale Mondfinsternis 2026 zu sehen ist
Sky Tonight zeigt Ihnen die Sichtbarkeit, die lokalen Zeiten und die Richtung, in der Sie den Mond während der Finsternis am Himmel finden.
  • Öffnen Sie die App und geben Sie „Mondfinsternis“ in das Suchfeld ein. Tippen Sie auf das passende Ergebnis, um die Seite zur Mondfinsternis im März 2026 zu öffnen. Unter dem Bild sehen Sie die genaue Sichtbarkeitszeit basierend auf Ihrem Standort – oder eine Meldung, dass das Ereignis von Ihrem Standort aus nicht sichtbar ist.
  • Auf derselben Seite finden Sie auch eine detaillierte Sichtbarkeitskarte. Wischen Sie das Bild nach links oder tippen Sie oben rechts auf das blaue Kartensymbol, um zu Ihrem Standort zu zoomen. Tippen Sie auf das „i“-Symbol, um zu erfahren, was die Kartenfarben bedeuten und welche Phasen der Finsternis Sie beobachten können.
  • Um herauszufinden, wo sich der Mond während der Finsternis am Himmel befinden wird, tippen Sie auf das Fadenkreuz-Symbol, um den Mond auf der Sternenkarte zu zentrieren. Verwenden Sie dann das Kompasssymbol, um die Karte mit dem tatsächlichen Himmel abzugleichen, und folgen Sie dem Pfeil auf dem Bildschirm, bis der Mond erscheint. So wissen Sie genau, wohin Sie schauen müssen, und können Ihre Beobachtung im Voraus planen.

Beste Zeit, um den Blutmond 2026 zu sehen: Uhrzeit der Mondfinsternis

Die beste Zeit, um den Blutmond 2026 zu sehen, ist während der Totalität, wenn der Mond vollständig im Erdschatten steht und tiefrot wird. Bei der Mondfinsternis am 2.–3. März 2026 dauert die Totalität 58 Minuten 19 Sekunden, von 12:04–13:03 Uhr MEZ (11:04 – 12:03 Uhr GMT), mit der maximalen Phase um 12:33 Uhr MEZ (11:33 Uhr GMT).

Die gesamte Mondfinsternis dauert 5 Stunden und 39 Minuten, und der untenstehende Zeitplan zeigt, wann jede Phase beginnt und endet, damit Sie den perfekten Beobachtungszeitpunkt planen können.

Uhrzeit der Mondfinsternis im März 2026: Wann ist der Blutmond zu sehen?
Die Schlüsselphasen der totalen Mondfinsternis im März 2026 mit genauen Uhrzeiten im Überblick.
ZeitPhase der FinsternisWas passiert
09:44 Uhr MEZ (08:44 Uhr GMT)Halbschattenfinsternis beginntDer Mond tritt in den Halbschatten der Erde ein; die Verdunkelung ist sehr subtil und schwer zu bemerken.
10:50 Uhr MEZ (09:50 Uhr GMT)Partielle Finsternis beginntDer dunkle Erdschatten beginnt den Mond zu bedecken, sodass es aussieht, als würde ein „Biss“ aus ihm herausgenommen.
12:04 Uhr MEZ (11:04 Uhr GMT)Totalität beginntDer Mond befindet sich vollständig im Erdschatten und beginnt rot zu werden.
12:33 Uhr MEZ (11:33 Uhr GMT)Maximum der FinsternisDie eindrucksvollste Blutmond-Phase, wenn der Mond so tief wie möglich im Erdschatten steht.
13:03 Uhr MEZ (12:03 Uhr GMT)Totalität endetDer Mond beginnt den Schatten zu verlassen, und die rote Farbe verblasst langsam.
14:17 Uhr MEZ (13:17 Uhr GMT)Partielle Finsternis endetDer Erdschatten verlässt die Mondscheibe vollständig.
15:23 Uhr MEZ (14:23 Uhr GMT)Halbschattenfinsternis endetDer Mond verlässt den Halbschatten, und die Finsternis ist vollständig vorbei.

Wann ist der Blutmond 2026 in den USA & Kanada?

Die totale Mondfinsternis erreicht ihre dramatischste Phase – die Totalität, bei der der Mond rot erscheint – zwischen 11:04 und 12:03 GMT am 3. März. Unten stehen die entsprechenden Ortszeiten für die Totalität in den US-Zeitzonen:

  • US ET (Osten der USA und Osten Kanadas; z. B. New York, Toronto): 06:04–07:03 AM (Mond geht während der Totalität unter)
  • US CT (Zentral-USA und Zentral-Kanada; z. B. Chicago, Dallas): 05:04–06:03 AM
  • US MT (Bergregionen der USA und Kanadas; z. B. Denver, Phoenix): 04:04–05:03 AM
  • US PT (Westen der USA und Westen Kanadas; z. B. Los Angeles, San Francisco, Vancouver): 03:04–04:03 AM
  • US AKST (Alaska; z. B. Anchorage): 02:04–03:03 AM
  • US HST (Hawaii; z. B. Honolulu): 01:04–02:03 AM

Um das beste Erlebnis zu haben, sollten Sie mindestens eine halbe Stunde früher mit den Beobachtungen beginnen, während der partiellen Phase. So können Sie beobachten, wie der Erdschatten langsam über den Mond wandert.

Wann ist der Blutmond 2026 in Australien & Neuseeland?

Der dramatischste Teil der Mondfinsternis – die Totalität, bei der der Mond rot wird – ist am Abend des 3. März in Australien und nach Mitternacht am 4. März in Neuseeland sichtbar. Unten stehen die Ortszeiten der Totalität in verschiedenen Teilen Australiens und Neuseelands.

  • AWST (Westaustralien; z. B. Perth): 7:04–8:03 PM
  • ACST (Zentralaustralien; z. B. Alice Springs): 8:34–9:33 PM
  • ACDT (Zentralaustralien mit Sommerzeit; z. B. Adelaide): 9:34–10:33 PM
  • AEST (Ostaustralien; z. B. Brisbane): 9:04–10:03 PM
  • AEDT (Ostaustralien mit Sommerzeit; z. B. Sydney, Melbourne): 10:04–11:03 PM
  • NZDT (Neuseeland; z. B. Auckland, Wellington): 4. März, 12:04–1:03 AM

Um das beste Erlebnis zu haben, sollten Sie mindestens eine halbe Stunde früher mit den Beobachtungen beginnen, während der partiellen Phase. So können Sie beobachten, wie der Erdschatten langsam über den Mond wandert, bevor die Totalität beginnt.

Wann ist der Blutmond 2026 in Asien?

Die besten Ansichten des roten Mondes in Asien gibt es in den äußersten östlichen Teilen der Region sowie in Ostasien, wo die totale Mondfinsternis oder die maximale Phase sichtbar sein wird. Die untenstehenden Zeiten zeigen, wann der Mond rot erscheint (Totalität oder Höhepunkt der Finsternis) in verschiedenen asiatischen Zeitzonen.

  • JST (Japan; z. B. Tokio, Kyoto): 8:04–9:03 PM
  • KST (Südkorea; z. B. Seoul, Busan): 8:04–9:03 PM
  • CST (China; z. B. Peking, Shanghai, Hongkong): 7:04–8:03 PM
  • ICT (Teile Südostasiens; z. B. Bangkok, Hanoi): 6:04–7:03 PM

Um das beste Erlebnis zu haben, sollten Sie mindestens eine halbe Stunde früher mit den Beobachtungen beginnen, während der partiellen Phase. So können Sie beobachten, wie der Erdschatten langsam über den Mond wandert, bevor die Totalität beginnt.

Wann ist der Blutmond 2026 an meinem Standort sichtbar?

Um die genaue lokale Uhrzeit des Blutmondes im März 2026 zu ermitteln, nutzen Sie die App Eclipse Guide, die speziell zur Verfolgung von Sonnen- und Mondfinsternissen entwickelt wurde.

  • Öffnen Sie die App und tippen Sie auf das Menüsymbol in der oberen rechten Ecke, um Ihren Standort auszuwählen. Nach der Auswahl berechnet der Eclipse Guide automatisch die genauen Zeiten und die Dauer aller wichtigen Finsternisphasen – von den subtilen Halbschattenphasen über die Totalität bis zum Moment der maximalen Finsternis – spezifisch für Ihren Standort.

So sehen Sie ganz einfach, wann jede Phase beginnt und endet – ganz ohne Zeitumrechnungen oder manuelle Berechnungen.

Mondfinsternis heute Nacht – Sichtbarkeitskarte: Schnell und einfach mit Eclipse Guide.
Die App Eclipse Guide hebt Finsternisse hervor, die an Ihrem Standort sichtbar sind, und bietet lokale Zeiten- und Phaseninformationen.

Beste Tipps, um den Blutmond 2026 zu beobachten

Eine Mondfinsternis ist eines der einfachsten und sichersten astronomischen Ereignisse zur Beobachtung – keine besonderen Fähigkeiten oder Ausrüstung sind erforderlich.

  • Keine Finsternisbrille nötig: Im Gegensatz zu Sonnenfinsternissen ist der Blutmond sicher mit bloßem Auge zu beobachten.
  • Sie können den Blutmond auch ohne Optik beobachten, obwohl ein Fernglas oder ein kleines Teleskop feine Farbunterschiede auf der Mondoberfläche zeigen kann, während er durch den Erdschatten wandert.
  • Prüfen Sie die Wettervorhersage im Voraus und stellen Sie sicher, dass der Himmel über Ihnen klar ist, da Wolken die Finsternis leicht verdecken können.
  • Suchen Sie sich einen Ort mit freiem Horizont, besonders wenn Sie aus Regionen beobachten, in denen die Finsternis während des Mondaufgangs oder des Monduntergangs stattfindet, wie Ostasien, Teile Südostasiens, Ost- oder West-Nordamerika oder West- oder Südamerika. In diesen Gebieten erscheint der rote Mond sehr niedrig über dem Horizont; achten Sie also darauf, dass Gebäude, Bäume oder Hügel Ihre Sicht nicht blockieren.
  • Für das volle Erlebnis beginnen Sie mindestens 30 Minuten vor der Totalität, etwa um 11:30 Uhr MEZ (10:30 Uhr GMT) – während der partiellen Phase, um zu sehen, wie der Erdschatten langsam über den Mond wandert.

Beste Tipps zum Fotografieren des Blutmonds 2026

Eine Mondfinsternis zu fotografieren, ist einfacher, als es scheint, aber da sich die Helligkeit des Mondes während des Ereignisses dramatisch ändert, ist etwas Vorbereitung hilfreich.

  • Verwenden Sie ein Stativ. Während der Totalität wird der Mond deutlich dunkler, und längere Belichtungszeiten können erforderlich sein, insbesondere wenn Sie keine Nachführung verwenden. Ein stabiles Setup ist entscheidend, um Verwacklungen zu vermeiden.
  • Am besten eignet sich eine DSLR- oder spiegellose Kamera mit einem Teleobjektiv (etwa 200–600 mm für Nahaufnahmen). Smartphones können die Finsternis ebenfalls aufnehmen, insbesondere während der helleren partiellen Phasen, auch wenn die Details begrenzt ausfallen können.
  • Im Verlauf der Finsternis wird der Mond immer dunkler. Stellen Sie sich darauf ein, ISO (etwa 400–1600) zu erhöhen, die Verschlusszeit (von etwa 1/250 s auf 1–2 Sekunden) zu verlängern und die Belichtung fein abzustimmen, wenn die Totalität näher rückt.
  • Wenn der Mond in Ihrer Region niedrig über dem Horizont steht, kann Dunst in der Atmosphäre Details weicher wirken lassen – das kann Fotos stimmungsvoller machen, erfordert aber eine höhere ISO-Zahl oder längere Belichtungszeiten.

8 Für kreativere Aufnahmen versuchen Sie, ein Vordergrundelement einzubauen (Bäume, Gebäude, Landschaft), um die Größenverhältnisse zu zeigen und dem roten Mond einen Kontext zu geben.

Eine vorausschauende Planung ist hilfreich: Mit Apps wie Sky Tonight können Sie den Mondlauf und die Höhe für Ihren Standort im Voraus anzeigen lassen. So können Sie leichter den richtigen Aufnahmeort und den Bildausschnitt wählen.

Fake-Blutmond 2026 Challenge in Deutschland, Österreich & Schweiz: So bekommen Sie den roten Mond-Look, auch wenn die Mondfinsternis nicht sichtbar ist

Der Blutmond am 3. März 2026 ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht am Himmel zu sehen – die „rote Mond“-Stimmung können Sie sich trotzdem holen, ganz ohne Finsternis. Beobachten (und fotografieren) Sie den Mond kurz nach dem Mondaufgang, wenn er sehr tief über dem Horizont steht: Dann wirkt er oft orange bis rötlich, weil die Atmosphäre kurzwelliges Licht stärker streut – ähnlich wie bei einem roten Sonnenuntergang.

Wichtig: Das ist keine Mondfinsternis, sondern ein optischer Effekt, der auf Fotos jedoch erstaunlich „blutmond-mäßig“ aussehen kann. Wählen Sie am besten eine Nacht rund um den Vollmond (oder ein bis zwei Tage davor oder danach) und suchen Sie sich einen Ort mit freiem Horizont, zum Beispiel am Feldrand, am Seeufer oder an einem Aussichtspunkt. Der stärkste „Trick” für die Bildwirkung ist ein Silhouette-Vordergrund (Turm, Bergkamm, Brücke oder Baumreihe), der dem Mond Größe und Drama verleiht. Bonus: Machen Sie drei Aufnahmen im Abstand von zehn Minuten, so sieht man schön, wie der Mond von rot zu gelb und schließlich zu hell wechselt.

Blutmond 2026: Häufig gestellte Fragen

Gibt es heute einen Blutmond?

Nein. Der nächste Blutmond findet am 2.–3. März 2026 während einer totalen Mondfinsternis statt. Wenn Sie an einem anderen Abend einen rötlichen Mond sehen, liegt das wahrscheinlich an atmosphärischen Effekten wie Dunst oder Rauch oder daran, dass der Mond tief am Horizont steht – nicht an einem echten Blutmond. Mehr über die verschiedenen Gründe, warum der Mond seine Farbe ändern kann, erfahren Sie in unserem Quiz.

Warum wird der Mond im März 2026 rot?

Im März 2026 findet eine totale Mondfinsternis statt. Während des Ereignisses bewegt sich die Erde zwischen Sonne und Mond und blockiert das direkte Sonnenlicht. Ein Teil des Sonnenlichts erreicht den Mond dennoch, nachdem es die Erdatmosphäre passiert hat. Blaues Licht wird in der Atmosphäre leichter gestreut, während rotes Licht weniger gestreut wird – daher erreicht überwiegend rotes Licht den Mond. Dieses gefilterte Licht verleiht dem Mond seine tiefrote oder kupferfarbene Färbung – der Effekt, der als Blutmond bekannt ist. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, lesen Sie in unserem Artikel die Wissenschaft hinter Mondfinsternissen.

Sind ein Blutmond und eine Mondfinsternis dasselbe?

Nicht ganz. Eine Mondfinsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond so ausgerichtet sind, dass die Erde zwischen Sonne und Mond steht. Ein Blutmond ist eine spezielle Art von Mondfinsternis – eine totale Mondfinsternis, bei der der Mond vollständig in den Erdschatten eintaucht und eine rötliche oder kupferfarbene Färbung annimmt. Mit anderen Worten: Jeder Blutmond ist eine Mondfinsternis, aber nicht jede Mondfinsternis ist ein Blutmond.

Ist es sicher, einen Blutmond zu beobachten?

Ja, es ist völlig sicher, einen Blutmond mit bloßem Auge, einem Fernglas oder einem Teleskop zu beobachten. Im Gegensatz zu einer Sonnenfinsternis erfordert eine Mondfinsternis keinen besonderen Augenschutz.

Wie oft kommt ein Blutmond vor?

Blutmonde sind relativ selten. Im Durchschnitt finden ein bis zwei totale Mondfinsternisse pro Jahr statt, wobei es in manchen Jahren gar keine geben kann. Nach dem Blutmond am 3. März 2026 tritt der nächste erst in der Nacht vom 31. Dezember 2028 auf den 1. Januar 2029 auf. Einen Überblick über kommende Ereignisse finden Sie in unserer regelmäßig aktualisierten Infografik mit den nächsten fünf Finsternissen.

Wann ist die beste Zeit, den Blutmond 2026 zu beobachten?

Die beste Zeit, den Blutmond zu beobachten, hängt davon ab, was Sie genau sehen möchten. Wenn Sie den intensiv roten Mond in seiner dramatischsten Phase erleben möchten, schauen Sie während der Totalität – von 12:04 bis 13:03 Uhr MEZ (von 11:04 bis 12:03 Uhr GMT), mit der tiefsten Färbung rund um das Maximum um 12:33 Uhr MEZ (11:33 Uhr GMT). Viele Himmelsbeobachter beginnen jedoch lieber früher, ab Beginn der partiellen Phase, um zu sehen, wie der Mond von einer Seite her allmählich dunkler wird, während der Erdschatten über seine Oberfläche wandert und ihn kupferrot färbt. Die partielle Phase beginnt um 10:50 Uhr MEZ (09:50 Uhr GMT).

Wo sind die besten Orte, um den Blutmond 2026 zu beobachten?

Die besten Orte, um den Blutmond zu sehen, sind Regionen, in denen der Mond während der Totalität deutlich über dem Horizont steht und der Himmel frei ist. Im März 2026 gibt es die besten Aussichten in Ostasien, Australien, Neuseeland, der Pazifikregion sowie in weiten Teilen Nord- und Mittelamerikas.

Ist der Blutmond im März 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz sichtbar?

Nein, der Blutmond im März 2026 wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie generell in Europa nicht sichtbar sein, da der Mond während der gesamten Finsternis unter dem Horizont steht. Die totale Mondfinsternis, einschließlich der roten Mondphase, wird in Ostasien, Australien, Neuseeland, der Pazifikregion sowie in weiten Teilen Nord- und Mittelamerikas sichtbar sein, mit eingeschränkter Sichtbarkeit in den äußersten westlichen Teilen Südamerikas.

Wann ist der nächste Blutmond in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Die nächste totale Mondfinsternis (Blutmond) wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz erst am Silvesterabend, dem 31. Dezember 2028, zu beobachten sein.

Wann ist die nächste Mondfinsternis in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Die nächste partielle Mondfinsternis in Deutschland, Österreich und der Schweiz findet in den frühen Morgenstunden des 28. Augusts 2026 statt. Es wird eine „fast totale“ Mondfinsternis sein, bei der 96 % des Mondes verdunkelt sein werden.

Was ist, wenn der Blutmond 2026 an meinem Standort nicht sichtbar ist?

Wenn der Blutmond 2026 dort, wo Sie leben, nicht sichtbar ist, haben Sie dennoch Optionen. Sie können in eine Region reisen, in der die Totalität sichtbar ist, zum Beispiel nach Ostasien, Australien, Neuseeland, in die Pazifikregion oder in Teile Nord- und Mittelamerikas. Wenn Reisen nicht möglich ist, können Sie die Finsternis online verfolgen – zum Beispiel wird das Griffith Observatory einen Livestream am 3. März von 09:37 bis 15:25 Uhr MEZ (08:37–14:25 Uhr GMT) anbieten. So können Sie die gesamte Finsternis, einschließlich der Totalität und der maximalen Phase, verfolgen, auch wenn der rote Mond an Ihrem lokalen Horizont nicht aufsteigt.

Nächste Mondfinsternis: Wann ist der rote Mond wieder zu sehen?

Nach der totalen Mondfinsternis im März 2026 findet die nächste Mondfinsternis am 28. August 2026 statt. Allerdings wird es fast drei Jahre dauern, bis es wieder einen Blutmond gibt.

Wann ist die nächste Mondfinsternis 2026?

Die nächste Mondfinsternis im Jahr 2026 ist eine partielle Mondfinsternis am 27.–28. August 2026. Dieses Ereignis wird in Teilen Amerikas, Europas, Afrikas und in umliegenden Regionen sichtbar sein, wobei der Mond teilweise vom Erdschatten bedeckt wird. Diese Finsternis findet während des Vollmonds im August 2026 statt, auch als Störmond bekannt.

Wann ist der nächste Blutmond?

Als „Blutmond“ wird eine totale Mondfinsternis bezeichnet, bei der der Mond einen roten Farbton annimmt. Nach März 2026 wird ein solches Ereignis erst wieder vom 31. Dezember 2028 bis zum 1. Januar 2029 stattfinden. Es wird in Asien, Australien, Neuseeland, Afrika und weiten Teilen Europas sichtbar sein.

Um die nächsten Sonnenfinsternisse im Blick zu behalten, werfen Sie einen Blick auf unsere regelmäßig aktualisierte Infografik der nächsten 5 Sonnenfinsternisse. Sie zeigt wichtige Zeitpunkte, Sichtbarkeitskarten und alle wesentlichen Details übersichtlich und anschaulich.

Ring of Fire
Nächste Finsternis: 2.–3. März 2026, totale Mondfinsternis oder „Blutmond“. Sehen Sie sich den Zeitplan für die kommenden Finsternisse an und erfahren Sie, wo jede zu sehen ist.
Siehe Infografik

Was kann man in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt der März-Mondfinsternis am Sternenhimmel sehen?

Auch wenn der Blutmond 2026 in Europa nicht sichtbar ist, gibt es in denselben Nächten trotzdem viel Spannendes zu beobachten: auffällige Sternbilder, helle Planeten und schöne Mondmotive. Hier sind ein paar Ideen, worauf Sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz am 3. März achten können.

Regulus und das Sternbild Löwe

In der Nacht vor der Mondfinsternis 2026 bietet der Mond eine Extraschau im Sternbild Löwe und zieht außergewöhnlich nah an Regulus, dem hellsten Stern im Löwen, vorbei. Bei der größten Annäherung beträgt der sichtbare Abstand zwischen den beiden Himmelskörpern nur 0°24ʹ.

Am 3. März wird Regulus weiterhin in der Nähe des Mondes sein, etwa 13° davon entfernt, was ungefähr der Breite Ihrer geballten Faust bei ausgestrecktem Arm entspricht. Versuchen Sie, die berühmte Sichel des Löwen nachzuzeichnen – ein Sternenmuster in Form eines umgedrehten Fragezeichens, dessen Basis von Regulus markiert wird. Zusammen bilden der Mond, Regulus und die Sichel ein perfektes Bild.

Vollmond im März 2026: Wurmmond

Eine Mondfinsternis ist ein faszinierendes Ereignis. Leider ist die Mondfinsternis vom 3. März in Europa nicht sichtbar, da der Mond während der gesamten Finsternis unterhalb des Horizontes steht. Es gibt aber noch viel mehr am Himmel zu entdecken! Der März-Vollmond selbst ist ein wunderschöner Anblick. Beobachtet man ihn bei Sonnenaufgang, erscheint er aufgrund atmosphärischer Effekte rot. Das kann man auch als sogenannten Blutmond bezeichnen.

Hier sind die Mondaufgangszeiten für den 3. März in einigen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz:

  • Berlin, Deutschland: 19:01 Uhr MEZ
  • München, Deutschland: 18:13 Uhr MEZ
  • Hamburg, Deutschland: 18:14 Uhr MEZ
  • Köln, Deutschland: 18:30 Uhr MEZ
  • Wien, Österreich: 17:53 Uhr MEZ
  • Salzburg, Österreich: 18:07 Uhr MEZ
  • Innsbruck, Österreich: 18:14 Uhr MEZ
  • Zürich, Schweiz: 18:26 Uhr MEZ
  • Basel, Schweiz: 18:30 Uhr MEZ
  • Bern, Schweiz: 18:31 Uhr MEZ

Ende der Mondneujahrsfeier

In vielen ostasiatischen Kulturen beginnt das Mondneujahr mit dem ersten Neumond des Mondkalenders, der oft als der zweite Neumond nach der Wintersonnenwende definiert wird. Im Jahr 2026 beginnt das Mondneujahr am 17. Februar, und die Feierlichkeiten dauern traditionell etwa 15 Tage und enden mit dem Vollmond während des Laternenfestes.

Im Jahr 2026 fällt dieser abschließende Vollmond mit einer totalen Mondfinsternis zusammen, wodurch die letzte Nacht der Mondneujahrszeit besonders wird. Der rote Mond 2026 wird in vielen asiatischen Ländern sichtbar sein, darunter in China, Südkorea und Japan.

Auch wenn die Finsternis selbst keine formale Rolle in den Mondneujahrstraditionen spielt, macht die seltene Überschneidung einer totalen Mondfinsternis mit dem abschließenden Vollmond der Feierlichkeiten diese Nacht besonders unvergesslich.

Chandra Grahan 2026: die Mondfinsternis in der indischen Tradition

In Indien ist eine Mondfinsternis als Chandra Grahan bekannt (aus dem Sanskrit „chandra“ – Mond, „grahan“ – Finsternis). Während die moderne Astronomie Mondfinsternisse als natürliche Ausrichtung von Sonne, Erde und Mond erklärt, sind traditionelle Deutungen von Chandra Grahan tief in der Mythologie und den kulturellen Vorstellungen verwurzelt.

Nach puranischer Mythologie werden Finsternisse durch die Handlungen von Rahu und Ketu erklärt, den sogenannten Schattenplaneten. Während eines Chandra Grahan wird traditionell geglaubt, dass Rahu den Mond vorübergehend verschlingt, was eine kurze Störung der Klarheit und des emotionalen Gleichgewichts symbolisiert. Nach der Finsternis wird der Mond „freigegeben“, was die Wiederherstellung der Ordnung markiert.

Während der Mondfinsternis 2026 wird der rote Mond im nordöstlichen Teil Indiens sichtbar sein, wo er aufgeht, während die Finsternis noch in ihrer totalen Phase ist. Im restlichen Indien findet die totale Phase jedoch unter dem Horizont statt, sodass Beobachter erst die späteren partiellen Phasen sehen, nachdem der Mond aufgegangen ist. Weiter östlich in Asien ist der rote Mond leichter zu beobachten, da die Totalität dort höher über dem Horizont steht.

Totale Mondfinsternis im März 2026: Fazit

Der Blutmond im März 2026 ist die einzige totale Mondfinsternis des Jahres – und die letzte bis 2028. Der rote Mond wird in Australien, Neuseeland, der Pazifikregion, dem Osten Asiens und im Westen Nordamerikas sichtbar sein, wo der Mond während der Totalität vollständig in den Kernschatten der Erde eintritt. Deutschland, Österreich und die Schweiz gehören jedoch nicht zu den Beobachtungsorten. Jagen Sie den roten Mond-Look bei niedrigem Mondstand – allerdings nicht als Mondfinsternis, sondern als atmosphärischen Bonus. Um genau zu prüfen, was von Ihrem Standort aus sichtbar ist, verwenden Sie die App Sky Tonight.

Der Blutmond gehört zu den besten Himmelsereignissen 2026

Die totale Mondfinsternis 2026 zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsereignissen des Jahres und ist Teil unserer Liste der 12 besten astronomischen Ereignisse 2026. Lesen Sie unseren Artikel, um zu erfahren, was der Himmel dieses Jahr sonst noch zu bieten hat.

Bereit für die Mondfinsternis? Testen Sie Ihr Wissen

Sie wissen jetzt alles über die Mondfinsternis im März 2026 – aber wie viel haben Sie sich gemerkt? Machen Sie unser Quiz zu Sonnen- und Mondfinsternissen und finden Sie heraus, ob Sie ein Finsternis-Experte sind!

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