Meteorschauer im September 2026: Wann und wo beobachten?

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Drei bemerkenswerte Meteorschauer erreichen im September ihr Maximum. Möchten Sie Sternschnuppen beobachten? Mit der App Sky Tonight können Sie die Daten der Aktivitätsmaxima prüfen, die Position des Radianten an Ihrem Himmel sehen und Erinnerungen einstellen, damit Sie die beste Beobachtungszeit nicht verpassen. Lesen Sie weiter und erfahren Sie alles über die Meteorschauer im September!

Inhalt

Hier und im Folgenden bezeichnet „Meteore pro Stunde“ die theoretische Höchstzahl der Meteore, die unter idealen Bedingungen sichtbar sind. Dieser Wert wird Zenitstundenrate (ZHR) genannt.

31. August – 1. September: Aurigiden

  • Bezeichnung: 206 AUR
  • Meteore pro Stunde: 6
  • Mondphase: abnehmender Dreiviertelmond
  • Aktiv: 28. August – 5. September
  • Position des Radianten: Fuhrmann
  • Am besten sichtbar von: Nordhalbkugel

Die Aurigiden sind ein kleiner Meteorschauer, bei dem es gelegentlich zu Aktivitätsausbrüchen kommt. Sein Ursprungskörper ist der Komet C/1911 N1 (Kiess). Der jüngste Ausbruch der Aurigiden wurde 2021 registriert: Innerhalb eines kurzen Zeitraums von etwa einer Stunde brachte der Meteorschauer 80–100 Meteore hervor.

Sichtbarkeitsprognose für die Aurigiden

2026 sind die Beobachtungsbedingungen für die Aurigiden ungünstig: Das Maximum tritt nur wenige Tage nach dem Vollmond ein, sodass wahrscheinlich nur die hellsten Meteore zu sehen sein werden. Wenn Sie den Meteorschauer dennoch beobachten möchten, versuchen Sie, den Mond mit einem Baum oder Gebäude abzudecken, und blicken Sie weit von ihm weg. In unserem Artikel können Sie mehr über die Aurigiden erfahren.

9.–10. September: September-Epsilon-Perseiden

  • Bezeichnung: 208 SPE
  • Meteore pro Stunde: 8
  • Mondphase: schmale abnehmende Mondsichel
  • Aktiv: 5.–21. September
  • Position des Radianten: Perseus
  • Am besten sichtbar von: Nordhalbkugel

Verwechseln Sie diesen Meteorschauer nicht mit den berühmten August-Perseiden! Sie haben unterschiedliche Ursprungskörper: Die August-Perseiden stammen vom Kometen 109P/Swift-Tuttle, während die September-Epsilon-Perseiden wahrscheinlich von einem unbekannten langperiodischen Kometen ausgehen. Außerdem sind die September-Epsilon-Perseiden wesentlich schwächer. Ihre schnellen Meteore treten mit einer Geschwindigkeit von 64 km/s in die Erdatmosphäre ein.

Sichtbarkeitsprognose für die September-Epsilon-Perseiden

2026 erreichen die September-Epsilon-Perseiden (ε-Perseiden) ihr Maximum kurz vor dem Neumond, am 9. September gegen 18:00 Uhr GMT, sodass hervorragende Beobachtungsbedingungen herrschen werden. In mittleren nördlichen Breiten können Sie gegen 22–23 Uhr Ortszeit mit der Beobachtung beginnen. Am 10. September gegen 06:10 Uhr GMT könnte die Erde außerdem ein schwaches Staubfilament durchqueren. Dieser Zeitpunkt ist günstig für Beobachter in Nord- und Südamerika, wo es dann Nacht ist; in Europa und den meisten Teilen Asiens liegt er nach Sonnenaufgang.

13. September: September-Lynciden

  • Bezeichnung: 081 SLY
  • Meteore pro Stunde: 3–4
  • Mondphase: schmale zunehmende Mondsichel
  • Aktiv: 10. September – 8. Oktober
  • Position des Radianten: Luchs
  • Am besten sichtbar von: Nordhalbkugel

Die September-Lynciden sind ein schwacher Meteorschauer mit einem Radianten im Sternbild Luchs. In diesem Himmelsbereich überlagern sich mehrere nahe beieinanderliegende Radianten, weshalb der Strom noch erforscht wird. Unter idealen Bedingungen können Beobachter mit lediglich etwa 3–4 Meteoren pro Stunde rechnen.

Sichtbarkeitsprognose für die September-Lynciden

2026 werden die September-Lynciden ihr Maximum voraussichtlich um den 13. September erreichen, kurz nach dem Neumond. Die Beobachtungsbedingungen dürften daher sehr günstig sein. Der Meteorschauer ist am besten von der Nordhalbkugel aus zu sehen, wo der Radiant im Luchs im Laufe der Nacht höher am Himmel steigt.

Tages-Sextantiden 2026

  • Aktivitätsmaximum: 1. Oktober
  • Bezeichnung: 221 DSX
  • Meteore pro Stunde: 5
  • Aktiv: 20. September – 6. Oktober
  • Position des Radianten: Sextant
  • Am besten sichtbar von: beiden Hemisphären

Die Tages-Sextantiden sind bereits Ende September aktiv, erreichen 2026 ihr Maximum jedoch am 1. Oktober. Ihr Radiant befindet sich nahe der Sonne, weshalb sich der Meteorschauer nur schwer visuell beobachten lässt und kurz vor der Morgendämmerung am besten zu sehen ist. Weitere Informationen finden Sie in unserem ausführlichen Artikel über die Meteorschauer im Oktober.

Wann ist der nächste Meteorschauer?

Nach September sind die nächsten großen Meteorschauer, auf die Sie achten sollten, die Draconiden vom 8. bis 9. Oktober und die Orioniden vom 21. bis 22. Oktober. Von den Draconiden werden bei einem nahezu mondfreien Himmel etwa 5 Meteore pro Stunde erwartet. Die Orioniden können etwa 20 Meteore pro Stunde hervorbringen, allerdings wird der zunehmende Mond die erste Nachthälfte aufhellen.

Unsere Sternbeobachtungs-App Sky Tonight hilft Ihnen, schnell das Maximum eines Meteorschauers und die Position seines Radianten zu bestimmen, die Mondphase zu prüfen und weitere nützliche und interessante Informationen für die Meteorbeobachtung abzurufen. So geht es in drei Schritten:

  • Tippen Sie auf dem Hauptbildschirm auf die Kalenderschaltfläche.
  • Öffnen Sie den Tab „Meteore“, um zu sehen, welche Meteorschauer derzeit aktiv sind. Jeder aktive Meteorschauer ist im Kalender durch eine farbige Linie gekennzeichnet, Aktivitätsmaxima werden durch Punkte markiert.
  • Suchen Sie den Meteorschauer, den Sie beobachten möchten, und tippen Sie auf die Zielschaltfläche neben seinem Namen. Die App zeigt Ihnen die Position des Radianten an einem bestimmten Datum auf der Himmelskarte.

Holen Sie sich weitere Tipps zur Meteorbeobachtung, um Ihre Chancen auf ein spektakuläres Sternschnuppenschauspiel am Himmel zu erhöhen. Machen Sie anschließend unser Quiz über Meteorschauer, um herauszufinden, wie gut Sie auf die Meteorjagd vorbereitet sind!

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Meteorschauer im September 2026 beobachten

Der September 2026 bringt drei kleinere Meteorschauer, die sich alle am besten von der Nordhalbkugel aus beobachten lassen. Die Aurigiden werden durch helles Mondlicht beeinträchtigt, sodass möglicherweise nur wenige Meteore den Lichtschein überstrahlen. Der Höhepunkt des Monats sind die September-Epsilon-Perseiden, die bei nahezu mondfreiem Himmel ihr Maximum erreichen und etwa 12 Stunden später eine mögliche schwache Zusatzaktivität zeigen. Am 13. September schließen sich bei schmaler Mondsichel die September-Lynciden an. Mit den Apps Sky Tonight und Star Walk 2 bleiben Sie jeden Monat über die besten Himmelsereignisse auf dem Laufenden.

Wir wünschen Ihnen einen klaren Himmel und viel Freude beim Beobachten!

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