Die besten Astrofotografie-Motive nach Monaten: Deep-Sky-Objekte im Oktober
Der Oktober bietet eine große Auswahl an Galaxien, Nebeln und Sternhaufen zum Beobachten und Fotografieren. Dieser Leitfaden stellt 12 Objekte mit praktischen Tipps für visuelle Beobachtungen und Aufnahmen vor. Mit der App Sky Tonight finden Sie jedes dieser Objekte ganz einfach an Ihrem Himmel.
Inhalt
- Vor Deep-Sky-Aufnahmen die Mondphase prüfen
- Die besten Astrofotografie-Motive im Oktober: Nebel
- Die besten Astrofotografie-Motive im Oktober: Galaxien
- Die besten Astrofotografie-Motive im Oktober: Sternhaufen
- Deep-Sky-Objekte: häufige Fragen
- Deep-Sky-Objekte im Oktober: das Wichtigste
Vor Deep-Sky-Aufnahmen die Mondphase prüfen
Ein dunkler Himmel ist besonders wichtig, wenn Sie lichtschwache Galaxien und ausgedehnte Nebel fotografieren. Helles Mondlicht verringert den Kontrast und kann Aufnahmen von Objekten mit geringer Flächenhelligkeit, etwa dem Höhlennebel, deutlich erschweren.
Im Oktober 2026 ist am 10. Oktober um 15:50 UTC Neumond. Damit ist ungefähr der 6.–14. Oktober ein günstiger Zeitraum für Deep-Sky-Aufnahmen. Das letzte Viertel fällt auf den 3. Oktober um 13:25 UTC, sodass auch zu Monatsbeginn viele dunkle Stunden zur Verfügung stehen können. Wählen Sie Zeiten, zu denen der Mond unter dem Horizont steht. Vermeiden Sie Aufnahmen lichtschwacher Objekte in den Nächten rund um den Vollmond am 26. Oktober um 04:12 UTC.
Die genauen Mondphasentermine, den beleuchteten Anteil der Mondscheibe sowie die Zeiten für Mondaufgang und Monduntergang an Ihrem Standort finden Sie in unserem Online-Mondkalender.
Die besten Astrofotografie-Motive im Oktober: Nebel
Kaliforniennebel

- Weitere Bezeichnungen: NGC 1499, Sh2-220
- Scheinbare Ausdehnung: 2°40′ × 40′ (5,3 × Mond)
- Scheinbare Helligkeit: 4,1
- Sternbild: Perseus
- Beste Sichtbarkeit: Nordhalbkugel
Der Kaliforniennebel ist ein Emissionsnebel in etwa 1.000 Lichtjahren Entfernung von der Erde. Vermutlich regt der nahe gelegene heiße Stern Xi Persei (Menkib) ihn zum Leuchten an.
Tipps für Beobachtung und Astrofotografie

Wegen seiner sehr geringen Flächenhelligkeit ist der Kaliforniennebel visuell eine Herausforderung. Empfehlenswert sind ein H-Beta- oder ein guter UHC-Filter sowie ein großes Gesichtsfeld. Für die Weitfeld-Astrofotografie mit Objektiven von 100–200 mm Brennweite oder kleinen Refraktoren eignet er sich gut. Lange H-Alpha-Belichtungen zeigen sein rotes Leuchten und seine Form. Unter lichtverschmutztem Himmel machen Schmalbandfilter einen großen Unterschied.
Höhlennebel

- Weitere Bezeichnungen: Caldwell 9, Sh2-155
- Scheinbare Ausdehnung: 50′ × 30′ (1,7 × Mond)
- Scheinbare Helligkeit: 8,0
- Sternbild: Kepheus
- Beste Sichtbarkeit: Nordhalbkugel
Der Höhlennebel ist ein diffuser Nebel in rund 3.000 Lichtjahren Entfernung. Er gehört zu einer viel größeren Gas- und Staubwolke namens Cepheus B.
Tipps für Beobachtung und Astrofotografie

Der Höhlennebel ist visuell äußerst schwierig zu beobachten. Ein großes Teleskop, ein sehr dunkler Himmel und ein Nebelfilter bieten die besten Chancen, sein schwaches Leuchten zu erkennen. Fotografisch heben Schmalbandfilter (H-Alpha, O III und S II) das leuchtende Gas um die dunklen Staubbänder hervor. Eine Brennweite von 300–600 mm ist ein guter Ausgangspunkt.
Kleiner Hantelnebel

- Weitere Bezeichnungen: M76, NGC 650/651, Korknebel, Hantelnebel
- Scheinbare Ausdehnung: etwa 2,7′ × 1,8′ (0,1 × Mond)
- Scheinbare Helligkeit: 12,0
- Sternbild: Perseus
- Beste Sichtbarkeit: Nordhalbkugel
Der Kleine Hantelnebel (M76) ist einer von nur vier planetarischen Nebeln im Messier-Katalog. Seine beiden hellen Gasausläufer dehnen sich vom sterbenden Zentralstern weg aus. Dadurch erhält der Nebel seine hantelförmige Gestalt mit einer Einschnürung in der Mitte.
Tipps für Beobachtung und Astrofotografie

Der Kleine Hantelnebel zählt zu den schwierigeren Messier-Objekten für die visuelle Beobachtung. Ein großes Fernglas kann ihn unter sehr dunklem Himmel zeigen, doch mit einem Teleskop ab 8 Zoll (200 mm) Öffnung sind die Chancen, beide Gasausläufer zu erkennen, deutlich besser.
Für die Astrofotografie ist M76 auch für Einsteiger ein gutes Motiv. Er lässt sich mit unterschiedlichen Brennweiten aufnehmen, erscheint bei kurzer Brennweite allerdings winzig im Bild. Eine mittlere bis lange Brennweite zeigt mehr Details. Breitbandaufnahmen erfassen den Nebel und die natürlichen Sternfarben; H-Alpha- und O III-Filter können seine lichtschwachen äußeren Strukturen besser hervorheben.
NGC 40

- Weitere Bezeichnungen: Caldwell 2, Fliegennebel
- Scheinbare Ausdehnung: etwa 38″ × 35″ (0,02 × Mond)
- Scheinbare Helligkeit: 12,3
- Sternbild: Kepheus
- Beste Sichtbarkeit: Nordhalbkugel
NGC 40 ist ein kleiner planetarischer Nebel im Sternbild Kepheus. Sein Zentralstern hat die letzten Phasen seines Lebens erreicht und seine äußeren Schichten abgestoßen. So entstand eine expandierende Hülle aus leuchtendem Gas. Mit der Zeit wird sich der Nebel auflösen und einen Weißen Zwerg zurücklassen.
Tipps für Beobachtung und Astrofotografie

NGC 40 ist klein und lichtschwach, daher ist ein Teleskop erforderlich. Verwenden Sie eine mittlere bis hohe Vergrößerung, um ihn von benachbarten Sternen zu unterscheiden. Sein relativ heller Zentralstern kann es erschweren, die Gashülle zu erkennen. Für Aufnahmen empfiehlt sich eine lange Brennweite, damit dieses kleine Objekt groß genug abgebildet wird.
Geist der Kassiopeia

- Weitere Bezeichnungen: IC 63, Geisternebel
- Scheinbare Ausdehnung: etwa 10′ × 3′ (0,33 × Mond)
- Scheinbare Helligkeit: 13,3
- Sternbild: Kassiopeia
- Beste Sichtbarkeit: Nordhalbkugel
Der Geist der Kassiopeia (IC 63) ist ein lichtschwacher Reflexions- und Emissionsnebel. Zusammen mit dem benachbarten IC 59 liegt er nahe dem hellen Stern Gamma Cassiopeiae. Dieser beleuchtet das umgebende Gas und den Staub: Wasserstoff erzeugt das rötliche Leuchten, während reflektiertes Sternlicht die blaugrauen Bereiche hervorruft. Beide Nebel lassen sich problemlos gemeinsam ins Bild setzen.
Tipps für Beobachtung und Astrofotografie

IC 63 ist visuell sehr schwierig zu beobachten und erfordert ein Teleskop sowie einen sehr dunklen Himmel.
Dieser Nebel ist ein Motiv für erfahrene Astrofotografen. Er ist lichtschwach, und der äußerst helle Stern Gamma Cassiopeiae in seiner Nähe erschwert die Bildbearbeitung. Mit einem Teleskop oder Kameraobjektiv können Sie IC 63 und IC 59 im selben Bildfeld aufnehmen. An einem sehr dunklen Standort erfassen Breitbandaufnahmen sowohl das reflektierte Licht als auch die Wasserstoffemission. An helleren Standorten hilft ein H-Alpha- oder Dualbandfilter, das leuchtende Gas aufzunehmen; für die blauen Reflexionsnebelanteile sind jedoch weiterhin Breitbandaufnahmen nötig. Planen Sie mehrere Stunden Gesamtbelichtungszeit ein. Einige zusätzliche kurze Aufnahmen können helfen, das Leuchten von Gamma Cassiopeiae ohne Überbelichtung zu bewahren.
Die besten Astrofotografie-Motive im Oktober: Galaxien
NGC 300

- Weitere Bezeichnungen: Caldwell 70
- Scheinbare Ausdehnung: 21,9′ × 15,5′ (0,7 × Mond)
- Scheinbare Helligkeit: 8,1
- Sternbild: Bildhauer
- Beste Sichtbarkeit: Südhalbkugel
NGC 300 ist eine Spiralgalaxie, die kleiner als die Milchstraße ist. Sie liegt etwa 6 Millionen Lichtjahre entfernt, außerhalb der Lokalen Gruppe, zu der die Milchstraße und die Andromedagalaxie gehören.
Tipps für Beobachtung und Astrofotografie

Unter sehr dunklem Himmel ist NGC 300 in einem 10×50-Fernglas zu sehen. In einem Teleskop mit 8 Zoll (200 mm) Öffnung erscheint sie als rundlicher, diffuser Fleck mit einem etwas helleren Zentrum.
Bei Aufnahmen von NGC 300 lohnen sich lange Belichtungen. Eine Brennweite von etwa 500–800 mm liefert einen guten Abbildungsmaßstab. Durch das Stacken vieler Aufnahmen lassen sich die Spiralarme und die helleren Sternentstehungsgebiete sichtbar machen.
Nadelöhr-Galaxie

- Weitere Bezeichnungen: NGC 247, Caldwell 62
- Scheinbare Ausdehnung: 21,4′ × 6,9′ (0,7 × Mond)
- Scheinbare Helligkeit: 9,2
- Sternbild: Walfisch
- Beste Sichtbarkeit: Südhalbkugel
Die Nadelöhr-Galaxie ist eine Zwergspiralgalaxie in der Sculptor-Gruppe. Ihren Spitznamen verdankt sie einem ungewöhnlichen sternarmen Bereich nahe einem Ende ihrer Scheibe. Diese Region enthält wenig Gas, sodass dort deutlich weniger Sterne entstehen als im Rest der Galaxie.
Tipps für Beobachtung und Astrofotografie

NGC 247 ist visuell schwierig zu beobachten, weil sich ihr Licht auf eine große, langgestreckte Scheibe verteilt. Ein dunkler Himmel und ein mittelgroßes bis großes Teleskop bieten die besten Chancen, sie zu sehen.
Verwenden Sie für Aufnahmen eine mittlere Brennweite, damit die gesamte schmale Scheibe ins Bild passt. Breitbandaufnahmen mit langer Gesamtbelichtungszeit helfen, die lichtschwachen Außenbereiche, die Staubstruktur und das dunkle „Loch“ sichtbar zu machen, dem die Galaxie ihren Spitznamen verdankt.
Die besten Astrofotografie-Motive im Oktober: Sternhaufen
NGC 288

- Weitere Bezeichnungen: Melotte 3
- Scheinbare Ausdehnung: etwa 13′ (0,4 × Mond)
- Scheinbare Helligkeit: etwa 8,1
- Sternbild: Bildhauer
- Beste Sichtbarkeit: Südhalbkugel
NGC 288 ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild Bildhauer. Im Gegensatz zu vielen Kugelsternhaufen mit sehr dichtem Kern sind seine Sterne gleichmäßiger verteilt.
Tipps für Beobachtung und Astrofotografie
Unter dunklem Südhimmel zeigt ein Fernglas NGC 288 als kleinen, verwaschenen Fleck. Ein Teleskop löst ihn in Einzelsterne auf. Durch seine relativ lockere Struktur wirkt er anders als die typischen kompakten Kugelsternhaufen. Für detailreiche Aufnahmen eignet sich eine mittlere bis lange Brennweite. Besondere Filter sind nicht erforderlich.
M2

- Weitere Bezeichnungen: NGC 7089
- Scheinbare Ausdehnung: etwa 13′ (0,4 × Mond)
- Scheinbare Helligkeit: 6,3
- Sternbild: Wassermann
- Beste Sichtbarkeit: Beide Hemisphären
M2 ist ein Kugelsternhaufen in etwa 40.000 Lichtjahren Entfernung von der Erde. Er zählt zu den hellsten Sternhaufen der Milchstraße.
Tipps für Beobachtung und Astrofotografie

Unter außergewöhnlich dunklem Himmel kann M2 mit bloßem Auge sichtbar sein. In einem 10×50-Fernglas oder einem kleinen Teleskop ist er wesentlich leichter zu erkennen.
Verwenden Sie für Aufnahmen eine mittlere bis lange Brennweite. Kombinieren Sie kurze Belichtungen für den hellen Kern mit längeren für den Halo aus lichtschwachen Sternen. So wird das Zentrum nicht zu einem strukturlosen weißen Fleck.
NGC 752

- Weitere Bezeichnungen: Caldwell 28
- Scheinbare Ausdehnung: etwa 58′ (1,9 × Mond)
- Scheinbare Helligkeit: 5,7
- Sternbild: Andromeda
- Beste Sichtbarkeit: Nordhalbkugel
NGC 752 ist ein großer offener Sternhaufen im Sternbild Andromeda. Seine Sterne verteilen sich über fast 1° am Himmel. Damit ist seine scheinbare Ausdehnung wesentlich größer als die vieler anderer bekannter offener Sternhaufen.
Tipps für Beobachtung und Astrofotografie

Unter dunklem Himmel ist NGC 752 mit bloßem Auge gerade noch als schwacher, verwaschener Fleck sichtbar. Ein Fernglas bietet jedoch einen deutlich besseren Anblick. Wegen seiner großen scheinbaren Ausdehnung eignen sich geringe Vergrößerungen und ein weites Gesichtsfeld am besten.
Verwenden Sie für Aufnahmen ein Teleobjektiv oder einen kleinen Refraktor mit weitem Bildfeld. Besondere Filter sind nicht nötig. Moderate Belichtungszeiten erfassen den Haufen und das umgebende Sternfeld, ohne die Farben seiner hellsten Sterne zu verlieren.
Eulenhaufen

- Weitere Bezeichnungen: NGC 457, E.T.-Haufen, Caldwell 13
- Scheinbare Ausdehnung: etwa 15′ (0,5 × Mond)
- Scheinbare Helligkeit: 6,4
- Sternbild: Kassiopeia
- Beste Sichtbarkeit: Nordhalbkugel
Der Eulenhaufen (NGC 457) ist ein schöner offener Sternhaufen in Kassiopeia. Seine hellsten Sterne bilden eine Figur, die oft mit einer Eule mit leuchtenden Augen und ausgebreiteten Flügeln verglichen wird.
Tipps für Beobachtung und Astrofotografie

NGC 457 ist in einem kleinen Teleskop leicht zu beobachten. Selbst ein kleines Fernglas zeigt ihn als dichte Sterngruppe. Eine geringe bis mittlere Vergrößerung ist ideal, um die gesamte Eulenform im Gesichtsfeld zu behalten.
Verwenden Sie für Aufnahmen ein kleines Teleskop oder eine mittlere Brennweite, die den Haufen ausreichend groß abbildet und seine gesamte Form im Bild lässt. Besondere Filter sind nicht nötig. Kurze bis moderate Belichtungen bewahren die hellen „Augen“ und zeigen zugleich die schwächeren Sterne des Körpers und der Flügel.
NGC 663

- Weitere Bezeichnungen: Caldwell 10
- Scheinbare Ausdehnung: etwa 16′ (0,5 × Mond)
- Scheinbare Helligkeit: 7,1
- Sternbild: Kassiopeia
- Beste Sichtbarkeit: Nordhalbkugel
NGC 663 ist ein junger offener Sternhaufen in Kassiopeia. Er enthält Hunderte Sterne und liegt in einer der sternhaufenreichsten Regionen der herbstlichen Milchstraße.
Tipps für Beobachtung und Astrofotografie
Im Fernglas erscheint NGC 663 als kleine, helle Sternverdichtung. Ein kleines Teleskop zeigt wesentlich mehr Einzelsterne. Eine geringe bis mittlere Vergrößerung eignet sich am besten, um den gesamten Haufen zu betrachten.
Verwenden Sie für Aufnahmen einen kleinen Refraktor oder eine mittlere Brennweite, mit der sich der Haufen gut einrahmen lässt. Besondere Filter sind nicht nötig. Achten Sie auf eine präzise Fokussierung und moderate Belichtungszeiten, um schwache Sterne zu zeigen, ohne die hellsten zu überbelichten.
Deep-Sky-Objekte: häufige Fragen
Was ist ein Deep-Sky-Objekt?
Deep-Sky-Objekte sind astronomische Objekte außerhalb unseres Sonnensystems, bei denen es sich nicht um einzelne Sterne oder Planeten handelt. Dazu zählen Galaxien, Nebel und Sternhaufen – allesamt spannende Ziele für Beobachtungen und Aufnahmen.
Was ist ein Nebel?
Ein Nebel ist eine riesige Wolke aus Gas und Staub im All. Manche sind Sternentstehungsgebiete, andere die Überreste sterbender Sterne. Viele zeigen auf Aufnahmen mit Teleskopen und Filtern leuchtende Farben. In unserer Infografik zur Sternentwicklung erfahren Sie, welche Rolle sie im Leben der Sterne spielen.

Was ist eine Galaxie?
Eine Galaxie ist ein riesiges System aus Sternen, Gas, Staub und Dunkler Materie, das durch die Schwerkraft zusammengehalten wird. Wir gehören zur Milchstraße. Unter dunklem Himmel können wir von der Erde aus auch benachbarte Galaxien wie die Andromedagalaxie und die Dreiecksgalaxie sehen.
Was ist ein Sternhaufen?
Ein Sternhaufen ist eine Gruppe von Sternen, die in derselben Molekülwolke entstanden und durch die Schwerkraft miteinander verbunden sind. Offene Sternhaufen wie der Doppelsternhaufen enthalten jüngere, locker gebundene Sterne. Kugelsternhaufen wie M2 oder M15 sind hingegen dichte, kugelförmige Ansammlungen alter Sterne.
Kann ich Deep-Sky-Objekte mit bloßem Auge sehen?
Ja! Einige der hellsten, etwa die Andromedagalaxie, der Doppelsternhaufen und die Magellanschen Wolken, sind unter dunklem Himmel der Klassen 1–5 auf der Bortle-Skala ohne optische Hilfsmittel sichtbar. Den besten Blick haben Sie möglichst weit entfernt von Großstädten und ihrer Lichtverschmutzung. Ein Fernglas oder ein kleines Teleskop zeigt noch mehr Details.

Wie finde ich Deep-Sky-Objekte am Himmel?

Mit der Astronomie-App Sky Tonight finden Sie jedes der genannten Himmelsobjekte schnell. Ihre Datenbank enthält mehr als 90.000 Deep-Sky-Objekte, die alle kostenlos verfügbar sind! Tippen Sie auf dem Hauptbildschirm auf die Lupe, geben Sie den Namen oder die Katalogbezeichnung ein, etwa „Andromedagalaxie“, „M31“ oder „NGC 224“, und tippen Sie auf das blaue Zielsymbol auf der Infokarte des Objekts. Sky Tonight zeigt Ihnen sofort, wo das Objekt an Ihrem Himmel steht.
Deep-Sky-Objekte im Oktober: das Wichtigste
Im Oktober stehen zahlreiche Deep-Sky-Objekte günstig für Beobachtungen und Aufnahmen, darunter farbenprächtige Nebel, helle Sternhaufen und schöne Galaxien. Versuchen Sie, mit Unterstützung von Sky Tonight möglichst viele davon festzuhalten. Wenn Sie sich für Deep-Sky-Objekte interessieren, probieren Sie unser Quiz „Erraten Sie den Nebel!“ aus – es hält einige Überraschungen bereit!

Die besten Astrofotografie-Motive nach Monaten: der Jahreskalender
Nicht nur im Oktober gibt es faszinierende Deep-Sky-Objekte zu entdecken. Unsere Monatsübersichten zeigen Ihnen, was das Universum das ganze Jahr über zu bieten hat:
