Die Ursiden 2026: Der letzte Dezember-Meteorschauer
Die Ursiden sind der letzte große Meteorschauer des Jahres. Mit der App Sky Tonight erhalten Sie einen regelmäßig aktualisierten Meteorschauerkalender und werden über die besten Zeiten informiert, um die „Sternschnuppen“ am Himmel zu sehen. Und hier finden Sie alles, was Sie über die Beobachtung von Sternschnuppen in diesem Jahr wissen müssen.
Inhalt
- Meteorschauer Ursiden 2026: Uhrzeit & Sichtbarkeit
- In welcher Himmelsrichtung sind die Ursiden zu sehen?
- Was verursacht den Ursiden-Meteorschauer?
- Die Ursiden 2026: Fazit
Meteorschauer Ursiden 2026: Uhrzeit & Sichtbarkeit
- Meteore/Stunde: 10
- Mondbeleuchtung: 95 %
- Aktiv: 17.-26. Dezember
- Höhepunkt: 21.-22. Dezember
- Radiant-Ort: Sternbild Kleiner Bär
- Ursprungskörper: Komet 8P/Tuttle
- Sichtbar von: Nordhalbkugel
Die Ursiden sind ein mäßiger Meteorstrom, der immer um die Sonnenwende im Dezember seinen Höhepunkt erreicht. Während des Maximums produzieren die Ursiden bis zu 10 Meteore pro Stunde; es wurden jedoch auch unerwartete Aktivitätsausbrüche gemeldet.
Ursiden 2026: Sichtbarkeitsprognose
Im Jahr 2026 erreicht der Ursiden-Meteorschauer seinen Höhepunkt nur wenige Tage vor Vollmond, sodass helles Mondlicht die Beobachtungen stark beeinträchtigen wird – viele schwache Ursiden-Meteore werden überstrahlt.
Es gibt eine Prognose für eine mögliche Verstärkung der Ursiden am 22. Dezember 2026 um 14:00 Uhr GMT (15:00 Uhr MEZ), die bis zu 20 Meteore pro Stunde bringen könnte. Aufgrund des hellen Mondlichts ist es jedoch unwahrscheinlich, dass die erhöhte Aktivität wahrnehmbar wird.
Möchten Sie trotzdem eine Sternschnuppe sehen? Die Ursiden-Meteore können an jeder Stelle des Himmels erscheinen, obwohl ihre Bahnen zum Radianten im Sternbild Kleiner Bär zurückverfolgt werden können. Um möglichst viele „Sternschnuppen” zu sehen, suchen Sie sich einen Ort fernab von lichtverschmutztem Himmel und versuchen Sie, die Mondscheibe mit Bäumen oder Gebäuden zu verdecken. Wenn der Himmel in der Höhepunktnacht bewölkt ist, wählen Sie eine andere Nacht zwischen dem 21. und dem 22. Dezember. Möchten Sie weitere Tipps zum Beobachten von Meteoren? Sehen Sie sich unsere Infografik an.

In welcher Himmelsrichtung sind die Ursiden zu sehen?
Die Ursiden sind von der Nordhalbkugel aus sichtbar. Der Radiant des Meteorschauers liegt in der Nähe des Asterismus Kleiner Wagen im Kleinen Bären, nicht weit vom Polarstern entfernt. Das bedeutet, dass der Radiant für nördliche Standorte zirkumpolar ist, d.h. er geht nie unter den Horizont. Das bedeutet, dass man die Ursiden die ganze Nacht über beobachten kann.
Je höher der Radiant am Himmel steht, desto mehr Meteore kann man sehen. Mit der Astronomie-App Sky Tonight können Sie ganz einfach die Position des Ursiden-Radianten in der Spitzennacht bestimmen:
- Öffnen Sie die Anwendung und tippen Sie auf das Lupensymbol;
- Geben Sie „Ursiden“ in die Suchleiste ein;
- Tippen Sie auf das blaue Zielsymbol neben der Bezeichnung „Höhepunkt“;
- Öffnen Sie die Zeitmaschine im oberen Bereich des Bildschirms. Tippen Sie auf die Uhrzeit und bewegen Sie den Schieberegler, um zu sehen, wie sich die Position des Meteorschauer-Radianten ändert, und bestimmen Sie, wann er in der Spitzennacht den höchsten Punkt am Himmel erreicht.
Was verursacht den Ursiden-Meteorschauer?
Die meisten Meteorschauer werden von Kometen verursacht. Die Ursiden sind keine Ausnahme: Ihr Mutterkörper ist der periodische Komet 8P/Tuttle. Wir können den Ursiden-Meteorschauer immer dann sehen, wenn die Erde die Trümmerspur passiert, die dieser Komet hinterlassen hat. Der Komet 8P/Tuttle wurde zuletzt im Jahr 2021 im inneren Sonnensystem gesehen und wird das nächste Mal im Jahr 2035 wiederkehren.
Die Ursiden 2026: Fazit
Die Ursiden erreichen ihren Höhepunkt in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 2026 mit etwa 10 Meteoren pro Stunde. Im Jahr 2026 besteht außerdem die Möglichkeit einer erhöhten Aktivität am 22. Dezember um etwa 14:00 Uhr GMT (15:00 Uhr MEZ), wobei die Rate auf etwa 20 Meteore pro Stunde ansteigen könnte. Der Höhepunkt tritt jedoch kurz vor Vollmond ein, sodass die Beobachtungsbedingungen ungünstig sein werden – es ist mit weniger Meteoren als üblich zu rechnen, und man kann hauptsächlich auf die hellsten Streifen hoffen.
Wenn Sie mehr über andere Meteorschauer erfahren möchten, die im Dezember ihren Höhepunkt erreichen, lesen Sie unseren Artikel.
