Zunehmender Mond nahe Jupiter und Saturn

Diesen Freitag wird der wachsende Mond dem Jupiter einen Besuch abstatten. Suchen Sie nach Einbruch der Dunkelheit am südwestlichen Himmel nach dem Jupiter. Er wird im Westen um ca. 01:30 Uhr Ortszeit untergehen. Wenn Sie den Mond und den Jupiter über mehrere Stunden hinweg betrachten, dann sehen Sie ab Einbruch der Dämmerung, wie sich der Mond auf seine Umlaufbahn immer weiter von diesem Planeten entfernt.

In einer typischen Nacht wird Ihnen sogar ein preisgünstiges Teleskop die beiden Hauptäquatorringe des Jupiters sowie seine vier galiläischen Monde mit den Namen Io, Europa, Ganymed und Kallisto zeigen. Die Monde bilden zusammen immer eine grobe Linie, die den Planeten flankiert. Wenn Sie weniger als vier Monde sehen können, dann sind einige gerade vor dem Jupiter, oder sie sind hinter dem Planeten versteckt.

Nach Einbruch der Dunkelheit am Sonntagabend befindet sich der helle, wachsende Mond etwa vier Finger breit rechts vom hellen, gelblichen Planeten Saturn am südöstlichen Himmel. Das Paar wird die meiste Zeit der Nacht zusammen den Himmel überqueren und lässt sich somit recht einfach zusammen im Fernglassichtfeld beobachten. Links von diesem Paar können Sie auch den hellen Planeten Pluto sehen. Sternenbeobachter in Ostindonesien, den meisten Teilen Australiens, Nordneuseelands, Melanesiens und Polynesiens (außer Hawaii) werden am 12. August verfolgen können, wie sich der Mond vor den Saturn schiebt und ihn dadurch gänzlich verdeckt.

Der in Gelb getünchte Saturn bleibt von der Abenddämmerung bis ungefähr 04:00 Uhr Ortszeit sichtbar. Die Position des ringförmigen Planeten am Himmel befindet sich links oben (himmlischer Osten) der Sterne, welche die teekannenförmige Konstellation des Schützen (lateinisch: Sagittarius) bilden. Der Saturn leuchtet ein bisschen schwächer als der Jupiter. Schauen Sie etwa drei Faustdurchmesser links unterhalb (östlich) des Jupiters den Himmel an, um ihn zu finden.

Sobald der Himmel dunkel ist, zeigt Ihnen sogar ein kleines Teleskop die Saturnringe und einige seiner helleren Monde, besonders den Titan! Da die Rotationsachse des Saturns etwa 27 ° von der Vertikalen abweicht (etwas mehr als die Erdachse), können wir die Oberseite seiner Ringe sehen und seine Monde können über, unter oder zu beiden Seiten des Planeten erscheinen.

Überprüfen Sie die aktuelle Position dieser Planeten entsprechend Ihres Wohnortes in der „Star Walk 2“-App – und vergessen Sie nicht, Ihr Teleskop auf Hochglanz zu putzen!

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Bild-Kredit:Vito Technology

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